Iberdrola blickt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 optimistisch in die Zukunft. Während die Sparte für erneuerbare Energien mit operativen Hürden kämpfte, sorgte das stabile Stromnetz-Geschäft für zweistellige Gewinnzuwächse. In der Folge hebt der spanische Versorger nun seine Ziele für das kommende Jahr an.
Netzgeschäft als Gewinnmotor
Der bereinigte Nettogewinn stieg im Jahr 2025 um gut zehn Prozent auf 6,23 Milliarden Euro. Hauptverantwortlich für dieses Plus war das regulierte Netzgeschäft, dessen operativer Gewinn (EBITDA) um 21 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro zulegte. Diese starke Entwicklung glich Schwächen im Bereich der erneuerbaren Energien aus.
Die Ökostrom-Sparte war im vergangenen Jahr mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 177 Millionen Euro infolge eines Stromausfalls in Spanien sowie Abschreibungen auf die Projektpipeline belastet. Mit einem aktuellen Kurs von 20,22 Euro reagiert die Aktie heute mit einem Plus von rund einem Prozent und nähert sich damit wieder ihrem 52-Wochen-Hoch an.
Höhere Ziele für 2026
Aufgrund der positiven Dynamik schraubt das Management die Erwartungen für die nahe Zukunft nach oben. Für das Jahr 2026 stellt Iberdrola nun einen bereinigten Nettogewinn von über 6,6 Milliarden Euro in Aussicht. Damit wechselt das Unternehmen von der bisherigen Prognose eines mittleren einstelligen Wachstums zu der Erwartung eines zweistelligen Zuwachses.
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Langfristig peilt der Versorger bis zum Jahr 2028 sogar einen Gewinn von mehr als 7,6 Milliarden Euro an. Mehrere strategische Großprojekte stützen diesen Ausblick, darunter die Fertigstellung des Offshore-Windparks „Vineyard Wind 1“ in den USA sowie die Verlängerung einer 30-jährigen Konzession für das operative Geschäft in Brasilien.
Investitionen und Aktionärsrendite
Um diesen Wachstumskurs abzusichern, flossen im vergangenen Jahr 14,46 Milliarden Euro in Investitionsprojekte, wobei der Fokus auf der Energiewende und dem Ausbau digitaler Stromnetze lag. Trotz dieser massiven Ausgaben und einer Nettofinanzverschuldung von 50,2 Milliarden Euro zum Jahresende sollen auch die Aktionäre stärker profitieren.
Das Unternehmen schlägt für 2025 eine Dividende von 0,68 Euro pro Aktie vor, was einer Steigerung von 6,3 Prozent entspricht. Die strategische Ausrichtung wird zudem durch das Innovationszentrum in Katar gestärkt, das seinen Einfluss in den kommenden fünf Jahren verdreifachen soll. Mit der Qatar Investment Authority als größtem Aktionär bleibt Iberdrola somit fest in einem Netzwerk aus langfristigen Investoren und internationalen Wachstumsprojekten verankert.
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