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Iberdrola Aktie: Signifikantes Wohlwollen!

Der spanische Energiekonzern meldet einen bereinigten Nettogewinn von 6,23 Mrd. Euro für 2025 und erhöht seine Ziele für 2026 auf über 6,6 Mrd. Euro. Das stabile Netzgeschäft glich Schwächen im Ökostrombereich aus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Netzgeschäft erzielt 21 Prozent EBITDA-Wachstum
  • Neue Prognose für zweistellige Gewinnsteigerung 2026
  • Dividende steigt um 6,3 Prozent auf 0,68 Euro
  • Strategische Großprojekte in USA und Brasilien

Iberdrola blickt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 optimistisch in die Zukunft. Während die Sparte für erneuerbare Energien mit operativen Hürden kämpfte, sorgte das stabile Stromnetz-Geschäft für zweistellige Gewinnzuwächse. In der Folge hebt der spanische Versorger nun seine Ziele für das kommende Jahr an.

Netzgeschäft als Gewinnmotor

Der bereinigte Nettogewinn stieg im Jahr 2025 um gut zehn Prozent auf 6,23 Milliarden Euro. Hauptverantwortlich für dieses Plus war das regulierte Netzgeschäft, dessen operativer Gewinn (EBITDA) um 21 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro zulegte. Diese starke Entwicklung glich Schwächen im Bereich der erneuerbaren Energien aus.

Die Ökostrom-Sparte war im vergangenen Jahr mit zusätzlichen Kosten in Höhe von 177 Millionen Euro infolge eines Stromausfalls in Spanien sowie Abschreibungen auf die Projektpipeline belastet. Mit einem aktuellen Kurs von 20,22 Euro reagiert die Aktie heute mit einem Plus von rund einem Prozent und nähert sich damit wieder ihrem 52-Wochen-Hoch an.

Höhere Ziele für 2026

Aufgrund der positiven Dynamik schraubt das Management die Erwartungen für die nahe Zukunft nach oben. Für das Jahr 2026 stellt Iberdrola nun einen bereinigten Nettogewinn von über 6,6 Milliarden Euro in Aussicht. Damit wechselt das Unternehmen von der bisherigen Prognose eines mittleren einstelligen Wachstums zu der Erwartung eines zweistelligen Zuwachses.

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Langfristig peilt der Versorger bis zum Jahr 2028 sogar einen Gewinn von mehr als 7,6 Milliarden Euro an. Mehrere strategische Großprojekte stützen diesen Ausblick, darunter die Fertigstellung des Offshore-Windparks „Vineyard Wind 1“ in den USA sowie die Verlängerung einer 30-jährigen Konzession für das operative Geschäft in Brasilien.

Investitionen und Aktionärsrendite

Um diesen Wachstumskurs abzusichern, flossen im vergangenen Jahr 14,46 Milliarden Euro in Investitionsprojekte, wobei der Fokus auf der Energiewende und dem Ausbau digitaler Stromnetze lag. Trotz dieser massiven Ausgaben und einer Nettofinanzverschuldung von 50,2 Milliarden Euro zum Jahresende sollen auch die Aktionäre stärker profitieren.

Das Unternehmen schlägt für 2025 eine Dividende von 0,68 Euro pro Aktie vor, was einer Steigerung von 6,3 Prozent entspricht. Die strategische Ausrichtung wird zudem durch das Innovationszentrum in Katar gestärkt, das seinen Einfluss in den kommenden fünf Jahren verdreifachen soll. Mit der Qatar Investment Authority als größtem Aktionär bleibt Iberdrola somit fest in einem Netzwerk aus langfristigen Investoren und internationalen Wachstumsprojekten verankert.

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Diskussion zu Iberdrola

Felix Baarz

Felix Baarz ist Wirtschaftsjournalist mit mehr als 15 Jahren Erfahrung in der Berichterstattung über internationale Finanzmärkte. Als gebürtiger Kölner begann er seine Laufbahn bei einer deutschen Fachpublikation, bevor er für sechs Jahre nach New York zog.

In New York berichtete er direkt aus dem Zentrum der globalen Finanzwelt über Entwicklungen an der Wall Street und wirtschaftspolitische Entscheidungen von internationaler Tragweite. Diese Zeit prägte seine analytische Herangehensweise an komplexe Wirtschaftsthemen.

Heute arbeitet Baarz als freier Journalist für führende deutschsprachige Wirtschafts- und Finanzmedien. Seine Schwerpunkte liegen auf der fundierten Analyse globaler Finanzmärkte und der verständlichen Aufbereitung wirtschaftspolitischer Zusammenhänge. Neben seiner schriftlichen Arbeit moderiert er Fachdiskussionen und nimmt an Expertenrunden teil.

Sein journalistischer Ansatz kombiniert tiefgreifende Recherche mit präziser Analyse, um Lesern Orientierung in einer sich wandelnden Wirtschaftswelt zu bieten.