Iberdrola blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Mit einem Rekordgewinn im Rücken lädt der Energiekonzern seine Aktionäre für den 29. Mai zur Hauptversammlung ein. Neben der Bestätigung der starken Zahlen steht vor allem die Gewinnbeteiligung der Anleger im Mittelpunkt.
Rekordgewinn und attraktive Dividenden
Der Energieversorger schloss das vergangene Jahr mit einem Nettogewinn von 6,285 Milliarden Euro ab. Getragen wurde dieses Ergebnis von massiven Investitionen in Höhe von über 14 Milliarden Euro. Die Marktkapitalisierung des Unternehmens kletterte infolge dieser Entwicklung auf ein Rekordhoch von rund 135 Milliarden Euro. Die positive operative Entwicklung spiegelt sich auch im Aktienkurs wider, der auf Jahressicht um rund 37 Prozent zulegte und zuletzt bei 19,46 Euro notierte.
Die Aktionäre sollen direkt von diesem Erfolg profitieren. Der Vorstand schlägt eine Gesamtausschüttung von 4,5 Milliarden Euro vor. Die Details der geplanten Zahlungen:
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- Bereits gezahlte Zwischendividende: 0,253 Euro je Aktie
- Geplante Schlussdividende: 0,427 Euro je Aktie
- Mögliche Zusatzdividende: 0,005 Euro (bei Erreichen einer Präsenzquote von 70 %)
Fokus auf Netzmodernisierung
Auf der Agenda für das Treffen Ende Mai stehen insgesamt 23 Beschlussvorlagen. Ein zentraler Punkt ist die Wiederwahl von CEO Pedro Azagra sowie mehrerer unabhängiger Verwaltungsratsmitglieder. Mit Marina Freitas Grossi soll zudem ein neues Gesicht in das Gremium einziehen, um die Governance-Struktur zu verstärken.
Strategisch setzt Iberdrola weiterhin konsequent auf den Ausbau der Infrastruktur. Besonders die britische Tochtergesellschaft ScottishPower treibt Projekte zur Netzmodernisierung voran. Diese Investitionen sind notwendig, um die weltweit steigende Stromnachfrage zu bewältigen und bilden das Rückgrat des künftigen Wachstums im Versorgungssektor.
Neben den Personalentscheidungen entscheiden die Anteilseigner über ein Aktiendividenden-Programm und die Vernichtung eigener Anteile zur Kapitalherabsetzung. Die Abstimmung über den Vergütungsplan für den Zeitraum bis 2028 wird zeigen, wie viel Rückhalt die langfristige Strategie des Vorstands bei den Investoren genießt.
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