Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 von Huntington Bancshares fielen besser aus als erwartet. Das Institut erwirtschaftete einen bereinigten Gewinn von 0,37 Dollar je Aktie – deutlich über den Analystenschätzungen von 0,32 Dollar. Der ausgewiesene Nettogewinn sank zwar leicht auf 519 Millionen Dollar, verglichen mit 530 Millionen Dollar im Vorjahresquartal. Doch die bereinigte Profitabilität stieg spürbar.
Der Gesamtumsatz kletterte um beachtliche 14,4 Prozent auf 1,59 Milliarden Dollar. Auch die Nettozinserträge legten um 197 Millionen Dollar zu – ein Plus von 14 Prozent im Jahresvergleich. Die Handelszinsmarge verbesserte sich damit deutlich.
Wachstum an allen Fronten
Das Kreditvolumen wuchs kräftig: Kredite und Leasinggeschäfte stiegen um 14 Prozent auf 146,6 Milliarden Dollar. Parallel dazu erhöhten sich die Einlagen um 9 Prozent. Auch das zinsunabhängige Ergebnis zog um 4 Prozent auf 582 Millionen Dollar an. Die Bank verzeichnete somit ein organisches Wachstum über sämtliche Geschäftsbereiche hinweg.
Die Kapitalausstattung blieb solide: Die Gesamtkapitalquote lag bei 13,3 Prozent, das harte Kernkapital bei 11,7 Prozent. Allerdings stiegen die Nettokreditausfälle auf 26,1 Millionen Dollar – im Vorjahresquartal waren es lediglich 14,1 Millionen Dollar gewesen.
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Mega-Fusion steht bevor
Der entscheidende Katalysator für die kommenden Monate ist jedoch eine andere Entwicklung: Die geplante Übernahme von Cadence Bank soll am 1. Februar 2026 abgeschlossen werden. Durch diesen Zusammenschluss entsteht ein Top-10-Institut mit einer Bilanzsumme von über 275 Milliarden Dollar.
Cadence selbst meldete ebenfalls starke Quartalszahlen. Das Institut aus Houston erzielte einen bereinigten Gewinn von 0,85 Dollar je Aktie – Analysten hatten nur 0,78 Dollar erwartet. Der bereinigte Nettogewinn kletterte um 23,5 Prozent auf 160,6 Millionen Dollar. Die Nettozinsmarge verbesserte sich auf 3,55 Prozent.
Ausblick bleibt robust
Für 2026 setzt Huntington Bancshares weiter auf organisches Wachstum. Die Dynamik im Geschäft sei intakt, die Pipeline gut gefüllt, so das Management. Im vorbörslichen Handel an der Nasdaq notierte die Aktie allerdings 1,01 Prozent schwächer bei 18,58 Dollar. Offenbar haben Investoren den Gewinnrückgang im Blick – trotz der operativen Stärke und der bevorstehenden Fusion.
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