Washington zieht die Daumenschrauben im Chip-Streit an. Das US-Handelsministerium stoppt wichtige Lieferungen an den chinesischen Halbleiter-Konzern Hua Hong. Damit gerät der Ausbau der modernen 7-Nanometer-Produktion massiv ins Stocken.
Washington blockiert 7-Nanometer-Technik
Die US-Regierung nutzt dafür ein spezielles Verfahren. Sogenannte „Is-informed“-Briefe gingen direkt an US-Anlagenbauer wie Applied Materials oder Lam Research. Diese Anweisungen umgehen langwierige Behördenwege und erzwingen einen sofortigen Lieferstopp. Dieses Werkzeug erlaubt der Regierung, Exportkontrollen ohne bürokratischen Verzug durchzusetzen.
Die USA wollen verhindern, dass Hua Hong zum zweiten chinesischen Produzenten von 7-Nanometer-Chips aufsteigt. Bisher beherrscht in China nur der Konkurrent SMIC dieses Verfahren. Diese Technologie ist jedoch unverzichtbar für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz.
Kooperation mit Huawei in Gefahr
Zwei Fabriken in Shanghai stehen im Zentrum der neuen Beschränkungen. Die Tochtergesellschaft Huali Microelectronics plante dort die Massenproduktion für Ende 2026. Das Ziel war eine monatliche Kapazität von mehreren tausend Wafern.
Parallel dazu arbeitet Hua Hong eng mit Huawei zusammen. Der Tech-Riese wollte seine KI-Chips künftig verstärkt bei Hua Hong fertigen lassen. Die neuen US-Hürden gefährden nun diesen Zeitplan und die strategische Partnerschaft.
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Volatilität an den Märkten
Die Nachricht löste heftige Kursbewegungen aus. In Hongkong und Shanghai geriet die Aktie zunächst unter Druck. Aktuell notiert das Papier jedoch bei 12,72 Euro. Das entspricht einem Plus von fast zehn Prozent gegenüber dem Vortag. In den letzten 30 Tagen stieg der Kurs bereits um 47 Prozent.
Auch die US-Zulieferer spüren die Folgen. Die Aktien von Applied Materials und KLA verloren zuletzt zwischen 4,7 und 5,8 Prozent an Wert. China bleibt für diese Unternehmen ein wichtiger Absatzmarkt mit hohem Umsatzanteil.
Im Mai 2026 steht ein Gipfeltreffen zwischen den USA und China an. Der Exportstopp dient Washington als strategisches Druckmittel für diese Gespräche. Hua Hong muss nun versuchen, die Lücken durch heimische Zulieferer zu schließen.
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