HP Inc. forciert die Digitalisierung der Verpackungsindustrie. Ein gestern bekannt gegebenes Abkommen im Wert von 50 Millionen US-Dollar soll den Übergang von analogen zu digitalen Druckverfahren massiv beschleunigen. Kann HP durch diese gezielte Spezialisierung den technologischen Wandel im Druckmarkt anführen?
- Vertragsvolumen: 50 Millionen US-Dollar mit ePac Flexible Packaging
- Laufzeit: Drei Jahre für Hardware, Verbrauchsmaterialien und Service
- Investition: Installation von 10 zusätzlichen Indigo 200K Digitaldruckmaschinen
- Finanzprognose: Freier Cashflow von 2,8 bis 3,0 Milliarden US-Dollar für 2026 bestätigt
Fokus auf digitale Druckkapazitäten
Kernstück der Vereinbarung ist die Erweiterung der globalen Produktionskapazitäten von ePac. Die neuen Indigo 200K Systeme werden primär in Nordamerika und Europa zum Einsatz kommen. Für HP markiert dieser Schritt eine deutliche Verschiebung weg von klassischen analogen Fertigungsprozessen hin zu bedarfsorientierten Digitalmodellen.
Die Technologie ermöglicht es Markenherstellern, kleinere Auflagen effizienter zu produzieren und Lieferzeiten zu verkürzen. Gleichzeitig werden überschüssige Lagerbestände reduziert, was die Effizienz in der Lieferkette steigert. Nach Abschluss der Installation wird rund ein Drittel der weltweiten ePac-Flotte auf dieser speziellen Digitalplattform basieren.
Strategie im Privatkundengeschäft
Parallel zur industriellen Expansion aktualisiert HP sein Portfolio für Endverbraucher. Heute stellte das Unternehmen eine neue Serie der DeskJet All-in-One-Drucker vor. Die Modelle der Linien DeskJet und Ink Advantage zielen speziell auf das Homeoffice und den Bildungssektor ab, wobei der Fokus zunächst auf dem indischen Markt liegt.
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Mit verbesserten Konnektivitätslösungen reagiert HP auf die Anforderungen hybrider Arbeits- und Lernumgebungen. Diese Produktaktualisierung unterstreicht das Bestreben, die Marktführerschaft im privaten Drucksegment zu verteidigen, während gleichzeitig hochmargige Industrielösungen weiter ausgebaut werden.
Führungswechsel und Finanzausblick
Die operativen Fortschritte fallen in eine Phase personeller Veränderungen. Seit Anfang Februar leitet Bruce Broussard das Unternehmen als Interim-CEO, nachdem Enrique Lores von seinem Posten zurückgetreten ist. Trotz dieser Vakanz an der Spitze hält der Verwaltungsrat an den finanziellen Zielen für das laufende Geschäftsjahr fest.
Das Management erwartet weiterhin einen freien Cashflow zwischen 2,8 und 3,0 Milliarden US-Dollar. Diese Prognose berücksichtigt bereits potenzielle Auswirkungen handelsrechtlicher Regulierungen. Am 24. Februar veröffentlicht HP die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal, die zeigen werden, wie stabil sich das operative Geschäft unter der neuen Interim-Führung entwickelt.
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