Die Howmet Aerospace Aktie zeigt sich robust, nachdem der Industriekonzern überzeugende Quartalszahlen vorgelegt hat. Die Ergebnisse übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Der Titel profitiert von einer kräftigen Nachfrage in den Bereichen kommerzieller Luftfahrt und Verteidigung und nähert sich seinem Jahreshoch.
Quartalszahlen übertreffen Prognosen
Howmet Aerospace erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,95 US-Dollar und lag damit 0,04 Dollar über der Konsenserwartung von 0,91 Dollar. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14 Prozent auf 2,09 Milliarden Dollar und übertraf so die Prognose von 2,04 Milliarden Dollar. Das operative Ergebnis legte ebenfalls kräftig zu.
Das Management bewältigte erfolgreich Lieferkettenherausforderungen und profitierte von seiner starken Position bei kritischen Triebwerkskomponenten. Die Aktie notiert aktuell nahe der 220-Dollar-Marke und damit nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 221,44 Dollar.
Triebwerkssparte als Wachstumstreiber
Die Sparte Engine Products war der Hauptmotor für das Wachstum. Ihr Umsatz legte um 17 Prozent zu, angetrieben vor allem durch eine 38-prozentige Steigerung bei Ersatzteilen für kommerzielle Triebwerke. Fluggesellschaften investieren verstärkt in die Wartung ihrer bestehenden Flotten, was dem Geschäft mit spezialisierten Komponenten zugutekommt.
Wichtige Kennzahlen des Quartals im Überblick:
- Gewinn je Aktie: 0,95 $ (tatsächlich) vs. 0,91 $ (Schätzung)
- Umsatz: 2,09 Mrd. $ (+14 % zum Vorjahr)
- Freier Cashflow: 423 Mio. $ im Berichtszeitraum
- Umsatzziel 2026: Rund 9 Mrd. $
Analysten heben Kursziele an
Die positive Entwicklung und die zuversichtliche Prognose für das laufende Geschäftsjahr veranlassen Analysten zu Kurszielanhebungen. Die Bank of America erhöhte ihr Kursziel auf 250 Dollar, TD Cowen auf 240 Dollar. Diese Anpassungen spiegeln das Vertrauen in das Umsatzziel von 9 Milliarden Dollar für 2026 und den erwarteten freien Cashflow von 1,6 Milliarden Dollar wider.
Strategisch treibt das Unternehmen zudem die Akquisition des CAM-Geschäfts von Stanley Black & Decker für 1,8 Milliarden Dollar voran, um sein Portfolio im Bereich Flugzeugbefestigungslösungen zu stärken.
Technisches Bild und Ausblick
Aus charttechnischer Sicht konsolidiert die Aktie ihre jüngsten Gewinne auf hohem Niveau und bleibt klar über ihrem 50-Tage-Durchschnitt. Sie hat die Wertentwicklung des breiteren S&P 500 in den letzten zwölf Monaten deutlich übertroffen.
Trotz eines hohen KGV von rund 61,8 bewertet der Markt den strategischen Fokus auf hochprofitabile Aftermarket-Dienstleistungen weiter positiv. Zudem wuchs der Verteidigungsumsatz im Berichtsquartal um 24 Prozent, unterstützt durch Programme wie das Kampfflugzeug F-35. Die Kombination aus starker Nachfrage im zivilen Aftermarket-Geschäft und Rückenwind aus dem Verteidigungssektor deutet auf einen anhaltenden Wachstumspfad im laufenden Geschäftsjahr hin.
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