Während sich Howmet Aerospace auf die Veröffentlichung der Jahreszahlen vorbereitet, zeigen große institutionelle Investoren verstärktes Interesse. Ein australischer Großinvestor hat seine Position kürzlich deutlich aufgestockt – ein Zeichen des Vertrauens in die Strategie des Luftfahrtzulieferers?
Australischer Großinvestor stockt auf
Das australische Pensionsfonds-Unternehmen AustralianSuper hat seine Position in Howmet Aerospace im jüngsten Meldezeitraum um 68.122 Aktien erhöht. Dies entspricht einem Zuwachs von 5,8 Prozent. Insgesamt hält der Fonds nun knapp 1,25 Millionen Aktien, was etwa 1,1 Prozent seines Gesamtportfolios ausmacht. Die Transaktion unterstreicht den anhaltenden Zuspruch institutioneller Anleger, die insgesamt über 96 Prozent der Anteile an Howmet Aerospace halten.
Fokus auf Quartalszahlen und Dividende
Der nächste konkrete Anlass für Anleger steht am 12. Februar 2026 an. Dann werden die Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Die Unternehmensführung um CEO John Plant wird die Ergebnisse in einer Telefonkonferenz erläutern. Zuvor, am 6. Februar, ist der Stichtag für die jüngst beschlossene Dividende. Aktionäre, die bis zu diesem Datum im Besitz der Aktie sind, erhalten am 25. Februar eine Ausschüttung von 0,12 US-Dollar je Aktie.
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Wachstum durch milliardenschwere Übernahme
Ein zentraler Baustein der aktuellen Strategie ist die geplante Übernahme von Consolidated Aerospace Manufacturing (CAM) für rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Die Transaktion, die im Dezember 2025 angekündigt wurde, soll das Geschäft im Aerospace-Sektor stärken und das Wachstum vorantreiben. Analysten sehen diesen Schritt grundsätzlich positiv. So bestätigte etwa Susquehanna kürzlich eine positive Einschätzung mit einem Kursziel von 255 US-Dollar. Auch Sanford C. Bernstein sieht die Aktie mit einem Kursziel von 247 US-Dollar auf „Outperform“-Kurs.
Die kommenden Wochen werden zeigen, ob die Zahlen die Erwartungen der Investoren erfüllen und die Integration der großen Akquisition reibungslos verläuft. Die nächste Bilanzpressekonferenz am 12. Februar bietet die erste Gelegenheit für ein detailliertes Update der Geschäftsführung.
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