Hims & Hers liefert für 2025 starkes Wachstum – und trotzdem überwiegt bei Anlegern die Vorsicht. Denn neben den guten Zahlen rückt plötzlich ein anderes Thema in den Vordergrund: eine SEC-Untersuchung und ein Ausblick, der die Erwartungen einfängt. Wie belastbar ist damit ausgerechnet das zuletzt so dynamische Abnehmgeschäft?
Starkes Jahr, gebremste Erwartungen
Operativ hat das Unternehmen 2025 deutlich zugelegt. Der Umsatz stieg im Gesamtjahr auf rund 2,35 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 59% gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal kamen 617,8 Millionen US-Dollar hinzu, 28% mehr als ein Jahr zuvor. Auch die Basis wuchs weiter: Zum Jahresende lag die Zahl der Abonnenten bei über 2,5 Millionen.
Der Blick des Marktes wanderte nach der Zahlenvorlage aber schnell nach vorne. Für 2026 stellt Hims & Hers einen Umsatz von 2,7 bis 2,9 Milliarden US-Dollar in Aussicht. Für das erste Quartal erwartet das Management 600 bis 625 Millionen US-Dollar. Beim bereinigten EBITDA peilt das Unternehmen 2026 eine Spanne von 300 bis 375 Millionen US-Dollar an. Unterm Strich also weiter Wachstum – nur eben ohne neue Euphorie.
SEC schaut genauer hin
Der zweite, deutlich sensiblere Punkt kam über eine Pflichtveröffentlichung: In einer 10-K-Meldung erklärte Hims & Hers, dass die US-Börsenaufsicht SEC das Unternehmen untersucht. Im Kern geht es um öffentliche Aussagen und Angaben zu „compounded semaglutide“-Produkten, die Teil des stark nachgefragten Abnehmangebots sind. Das Unternehmen betont, mit der SEC zu kooperieren.
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Genau diese Kombination aus Ausblick und Regulierung erklärt die Nervosität. Wenn die Aufsicht bei Kommunikation oder Offenlegung genauer hinschaut, steigt das Risiko für das Geschäftsfeld, das als Wachstumstreiber gilt – und damit auch die Unsicherheit über die nächsten Quartale.
Marktreaktion: Risiko rückt in den Fokus
Nach der Veröffentlichung der Zahlen am 23. Februar setzte die Aktie spürbar zurück. Am Freitag schloss sie bei 12,28 Euro und markierte damit zugleich das 52‑Wochentief – ein Zeichen dafür, dass Anleger regulatorische Risiken derzeit höher gewichten als die starken Wachstumszahlen.
In den kommenden Monaten dürfte deshalb weniger die Frage nach dem Tempo des Wachstums zählen, sondern vor allem, wie sich die SEC-Untersuchung entwickelt und ob das Unternehmen seine 2026er Leitplanken beim Umsatz und beim bereinigten EBITDA wie geplant einhalten kann.
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