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Hims & Hers Aktie: Gegensätzliche Signale

Die Telemedizin-Aktie zeigt widersprüchliche Signale: Während große Investoren zukaufen, verkaufen Führungskräfte im großen Stil. Das starke Umsatzwachstum steht einer hohen Bewertung gegenüber.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Institutionelle Anleger erhöhen ihre Positionen deutlich
  • Insider verkaufen Aktien im Wert von Millionen
  • Umsatzwachstum von fast 50 Prozent im Quartal
  • Aktie wird mit hohem KGV von 67,5 bewertet

Hims & Hers bewegt sich in einem Spannungsfeld: Während große institutionelle Investoren ihre Positionen aufstocken, verkaufen Insider Aktien im Millionenwert. Nach dem Kursrückgang der vergangenen Woche stellt sich die Frage, welches Signal stärker wiegt – und ob die aktuelle Bewertung noch gerechtfertigt ist.

Institutionelle Käufer zeigen Interesse

Trotz der jüngsten Kursschwäche greifen namhafte Investoren zu. Nomura Holdings hat seinen Anteil im zweiten Quartal um 151,4 Prozent aufgestockt und hält nun 161.052 Aktien im Wert von rund 8 Millionen Dollar. Auch Castleark Management ist neu eingestiegen und hat für knapp 3 Millionen Dollar 58.590 Papiere erworben.

Institutionelle Anleger halten mittlerweile 63,5 Prozent der ausstehenden Aktien. Die Zukäufe deuten darauf hin, dass professionelle Vermögensverwalter die Korrektur vom Oktoberhoch als Kaufgelegenheit interpretieren.

Expansion außerhalb der USA läuft

Operativ setzt das Telemedizin-Unternehmen auf internationales Wachstum. Anfang Dezember startete Hims & Hers sein Programm zur Gewichtsreduktion in Großbritannien, das den Zugang zu GLP-1-Medikamenten wie Wegovy umfasst. Parallel dazu wurde durch die Übernahme von Livewell der Markteintritt in Kanada vollzogen.

Die Umsatzzahlen belegen die Wachstumsdynamik: Im dritten Quartal kletterten die Erlöse um 49,2 Prozent auf 599 Millionen Dollar. Allerdings verfehlte der Gewinn je Aktie mit 0,06 Dollar die Analystenschätzung von 0,09 Dollar.

Bewertung und Insider-Verkäufe

Das Management hat ein Aktienrückkaufprogramm über 250 Millionen Dollar genehmigt, das bis zu 3 Prozent der ausstehenden Anteile abdeckt. Dieser Schritt soll Vertrauen in die langfristige Wertentwicklung signalisieren.

Gleichzeitig verkauften Insider im letzten Quartal 469.781 Aktien für insgesamt 24,76 Millionen Dollar. Diese Gegenbewegung zu den institutionellen Käufen wirft Fragen auf, zumal die Aktie bereits mit einem KGV von 67,5 bewertet ist – deutlich über dem Branchendurchschnitt von 23,7.

Analysten vergeben im Durchschnitt ein „Hold“-Rating. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 44,90 Dollar, was einem Aufwärtspotenzial von knapp 24 Prozent entspricht. Die Spanne der Einschätzungen reicht von 32 Dollar (BofA Securities) bis zu 58 Dollar in einzelnen Bewertungsmodellen.

Der Titel bewegt sich derzeit in einer Konsolidierungsphase zwischen starkem Umsatzwachstum und hoher Bewertung. Am 15. Dezember schloss die Aktie bei 36,25 Dollar.

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