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Hims & Hers Aktie: Ernüchterndes Ergebnis

Telemedizinanbieter Hims & Hers verzeichnet starken Umsatzzuwachs von 49%, doch Gewinneinbruch und Margenrückgang belasten die Aktie. Partnerschaft mit Novo Nordisk als Hoffnungsschimmer.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzwachstum von 49% auf 599 Millionen Dollar
  • Gewinnrückgang von 75,6 auf 15,8 Millionen Dollar
  • Bruttomarge fällt von 79% auf 74%
  • Partnerschaftsgespräche mit Novo Nordisk laufen

Der Telemedizin-Pionier Hims & Hers schockte Anleger mit seinen jüngsten Quartalszahlen – und die Aktie kennt seither nur noch eine Richtung: abwärts. Von knapp 73 Dollar im Jahreshoch stürzte der Titel auf rund 41 Dollar ab. Dabei wirkt die Situation auf den ersten Blick paradox: Das Unternehmen wächst rasant, die Kundenzahl explodiert förmlich – und trotzdem herrscht Panik. Was ist da los?

Wachstum ja, Gewinn nein

Die Zahlen zum dritten Quartal zeigen das Dilemma deutlich: Der Umsatz schoss um 49 Prozent auf 599 Millionen Dollar nach oben und übertraf die Analystenschätzungen klar. Die Kundenbasis kletterte auf fast 2,5 Millionen Nutzer – ein Plus von 21 Prozent im Jahresvergleich. Soweit die gute Nachricht.

Doch dann der Schock: Die Bruttomarge brach von 79 auf nur noch 74 Prozent ein. Noch drastischer fiel der Gewinnrückgang aus – von 75,6 Millionen Dollar im Vorjahr auf magere 15,8 Millionen Dollar. Das Ergebnis je Aktie verfehlte die Erwartungen um satte 40 Prozent. Investoren fragen sich: Kann Hims & Hers überhaupt profitabel wachsen?

Novo Nordisk als Rettungsanker?

Ein Hoffnungsschimmer könnte ausgerechnet aus Dänemark kommen: Hims & Hers bestätigte „aktive Gespräche“ mit Pharmagigant Novo Nordisk über eine mögliche Partnerschaft bei Abnehm-Medikamenten. Die gefragten GLP-1-Präparate gelten als Milliardenmarkt – und könnten dem angeschlagenen Wachstumstitel neuen Schwung verleihen.

Doch die Analysten bleiben gespalten: Während die Bank of America Securities mit einem Kursziel von nur 32 Dollar vor weiteren Rückschlägen warnt, sieht BTIG die Aktie bei 85 Dollar – mehr als doppelt so hoch wie das aktuelle Niveau. Die internationale Expansion nach Europa durch die Übernahme von ZAVA könnte mittelfristig für Entlastung sorgen, doch kurzfristig bleibt der Druck hoch.

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Diskussion zu Hims & Hers

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.