Die Telehealth-Plattform Hims & Hers kämpft weiter mit einem hartnäckigen Abwärtstrend. Trotz prinzipiell vorhandener Wachstumschancen dominiert an der Börse derzeit die Skepsis, genährt durch warnende Analystenstimmen und ein angeschlagenes Chartbild. Während die Aktie nach einem Boden sucht, fragen sich Anleger: Fehlt dem Papier aktuell die Kraft für eine nachhaltige Trendwende?
Technische Warnsignale dominieren
Das Chartbild präsentiert sich derzeit eindeutig negativ. Der Aktienkurs notiert unterhalb aller relevanten gleitenden Durchschnitte, was Markttechniker als Bestätigung des vorherrschenden Bärenmarktes werten. Jede kurzfristige Erholung droht an diesen Widerständen zu scheitern, solange kein dynamischer Ausbruch nach oben gelingt.
Analysten weisen darauf hin, dass sich die Aktie in einem engen Korridor bewegt. Ein Rutsch unter die aktuellen Unterstützungsmarken könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen, insbesondere wenn überverkaufte Zustände keine automatische Gegenbewegung mehr provozieren. Der Weg des geringsten Widerstands zeigt derzeit klar nach unten.
Analysten und Insider vorsichtig
Neben der Charttechnik belasten auch fundamentale Einschätzungen die Stimmung. Die Bank of America (BofA) senkte kürzlich ihr Kursziel von 32 auf 29 US-Dollar. Hintergrund sind Sorgen über möglicherweise zu ambitionierte Umsatzerwartungen für das Jahr 2026, das als kostenintensives Investitionsjahr gilt.
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Für zusätzliche Zurückhaltung sorgte eine Transaktion aus der Chefetage: CFO Oluyemi Okupe veräußerte am 20. Januar rund 9.000 Anteile. Zwar geschah dieser Verkauf im Rahmen eines langfristig geplanten Handelsprogramms (Rule 10b5-1) und nicht spontan, doch im aktuellen Umfeld registrieren Anleger solche Bewegungen sensibel.
Der Blick auf den Markt
Auch am Terminmarkt spiegelt sich die angespannte Lage wider. Während es durchaus Wetten auf steigende Kurse gibt, zeigt die Struktur der Optionen eine Zunahme an Absicherungsgeschäften gegen fallende Preise. Diese Vorsicht korrespondiert mit der Kursentwicklung: Gestern schloss die Aktie bei 29,68 US-Dollar und liegt damit seit Jahresanfang bereits über 11 Prozent im Minus.
Die Kombination aus technischer Schwäche und gedämpften Gewinnerwartungen bestimmt das aktuelle Marktgeschehen. Solange Hims & Hers keine fundamentalen Überraschungen liefert, die das technische Bild aufhellen, bleibt das Risiko für weitere Abgaben erhöht.
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