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Hims & Hers Aktie: Bruttomarge fällt von 73 auf 65 Prozent

Umsatzwachstum und steigende Abonnentenzahlen stehen einem deutlichen Verlust und sinkenden Margen bei Hims & Hers gegenüber.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatzplus von 4 Prozent verfehlt Erwartungen
  • Verlust von 92 Millionen Dollar im Quartal
  • Bruttomarge sinkt auf 65 Prozent
  • Jahresprognose trotzdem leicht angehoben

Hims & Hers Health hat mit seinem Quartalsbericht den Markt nicht überzeugt. Die Aktie fiel zuletzt auf 24,14 Dollar und hat binnen zwölf Monaten rund die Hälfte ihres Werts verloren. Der Grund ist ein klassischer Zielkonflikt: Wachstum ja, aber zu einem Preis, der die Marge spürbar belastet.

Wachstum trifft auf sinkende Gewinne

Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 608,1 Millionen Dollar. Das entspricht einem Plus von 4 Prozent. Der Markt hatte allerdings mit 616,85 Millionen Dollar mehr erwartet.

Unter dem Strich rutschte das Unternehmen in die roten Zahlen. Aus einem Gewinn von 49,5 Millionen Dollar im Vorjahresquartal wurde ein Verlust von 92,1 Millionen Dollar, beziehungsweise 0,40 Dollar je Aktie. Parallel dazu sank die Bruttomarge von 73 auf 65 Prozent. Das ist ein deutlicher Rückgang.

Umbau kostet erst einmal Geld

Das Management verweist auf 33,5 Millionen Dollar an Restrukturierungskosten. Dahinter steckt der Umbau des Geschäftsmodells hin zu Markenmedikamenten gegen Übergewicht und nicht mehr nur zu zusammengestellten Alternativen. Genau dieser Wechsel sorgt derzeit für Reibung in der Ertragsrechnung.

Operativ wächst die Kundenzahl trotzdem weiter. Die Zahl der Abonnenten stieg um 9 Prozent auf rund 2,6 Millionen. Der monatliche Umsatz je Kunde fiel aber um 6 Prozent auf 80 Dollar. Mehr Nutzer, weniger Ertrag pro Kopf — das erklärt, warum der Umsatz steigt, die Profitabilität aber unter Druck gerät.

Prognose rauf, Vertrauen bleibt brüchig

Trotz des schwachen Quartals hebt Hims & Hers die Prognose für das Gesamtjahr an. Für 2026 peilt das Unternehmen nun 2,8 bis 3,0 Milliarden Dollar Umsatz an, zuvor lagen die Erwartungen bei 2,7 bis 2,9 Milliarden Dollar. Für das zweite Quartal nennt der Vorstand 680 bis 700 Millionen Dollar.

Auch ein Aktienrückkauf läuft weiter. Vorgesehen ist ein Programm über 250 Millionen Dollar. An der Börse hilft das bisher nur begrenzt. Unter 17 von Analysten verfolgten Häusern liegt die Konsensbewertung weiter bei „Hold“, während die Kursziele zuletzt zwischen 24,50 und 35,00 Dollar lagen.

Ausland wächst schnell

Ein Lichtblick kommt aus dem Auslandsgeschäft. Dort sprang der Umsatz im ersten Quartal auf 78,2 Millionen Dollar, nach 7,3 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das ist ein kräftiger Schub, der zeigt, dass die Expansion außerhalb des Heimatmarkts an Tempo gewinnt.

Ob das reicht, um die Margenschwäche auszugleichen, hängt nun davon ab, wie schnell die neue Produktstrategie trägt. Die nächsten Impulse dürfte der Markt mit den Folgequartalen bekommen, wenn sich zeigt, ob steigende Umsätze und bessere Einheitenökonomie wieder näher zusammenfinden.

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