Hilton Worldwide hat heute vor Handelsbeginn die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und gleichzeitig einen ersten Ausblick auf 2026 gegeben. Die Kernbotschaft: Wachstum ja, aber deutlich verhaltener als in den Vorjahren. Der Hotelkonzern erwartet für das laufende Jahr einen Anstieg des Umsatzes pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) von nur noch 1,0 bis 2,0 Prozent. Zum Vergleich: In den Jahren nach der Pandemie lagen die Wachstumsraten teils im zweistelligen Bereich. Die Aktie zeigte sich im vorbörslichen Handel nahezu unverändert bei 323,75 Dollar.
Schwächeres Schlussquartal belastet Gewinn
Im vierten Quartal 2025 sank der Nettogewinn auf 297 Millionen Dollar, verglichen mit 505 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn je Aktie fiel von 2,06 auf 1,27 Dollar. Bereinigt um Sondereffekte lag das Ergebnis bei 2,08 Dollar je Aktie – hier konnte Hilton immerhin das Vorjahresergebnis von 1,76 Dollar übertreffen. Die Umsätze stiegen auf 3,09 Milliarden Dollar, nach 2,78 Milliarden Dollar im Vorjahr. Das RevPAR legte im Quartal nur noch um 0,5 Prozent zu, ein deutlicher Rückgang gegenüber früheren Wachstumsraten.
Bewertung bleibt ambitioniert
Für Anleger ist vor allem die Frage entscheidend, ob Hilton seine Preissetzungsmacht aufrechterhalten kann. Analysten hatten zuletzt auf schrumpfende Free-Cashflow-Margen und nachlassenden RevPAR-Schwung hingewiesen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 44 auf Basis der bisherigen Gewinne bleibt die Aktie ambitioniert bewertet. Für 2026 erwartet das Management nun einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 8,65 und 8,77 Dollar sowie ein bereinigtes EBITDA von 4,00 bis 4,04 Milliarden Dollar.
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Bereits für das erste Quartal 2026 zeigt sich Hilton zurückhaltend: Der bereinigte Gewinn soll zwischen 1,91 und 1,97 Dollar je Aktie liegen, während das bereinigte EBITDA auf 875 bis 895 Millionen Dollar geschätzt wird. Auch hier wird ein RevPAR-Wachstum von nur 1,0 bis 2,0 Prozent erwartet. Das Asset-Light-Geschäftsmodell des Konzerns – also die Fokussierung auf Franchise- und Managementgebühren statt auf eigene Immobilien – macht Hilton stark abhängig von der Auslastung und den erzielbaren Zimmerpreisen.
Luxussegment als Hoffnungsträger
Immerhin: Hilton hat 2025 die Marke von 1.000 Hotels im Luxus- und Lifestyle-Segment überschritten, wo die Margen höher ausfallen. Zudem verzeichnete das Unternehmen bis Mitte 2025 einen Anstieg der digitalen Schlüssel-Downloads um 20 Prozent – ein Indikator für die Bindung im Treueprogramm. Analysten von JPMorgan und Baird haben ihre Kursziele zuletzt auf 318 beziehungsweise 305 Dollar angehoben und halten an ihrer Kaufempfehlung fest. Allerdings liegt das durchschnittliche Analystenziel bei 300,80 Dollar, was unter dem aktuellen Kurs liegt.
Die Frage für Investoren lautet nun: Reicht das moderate Wachstum aus, um die hohe Bewertung zu rechtfertigen? Die Zahlen zeigen, dass die Erholung im Reisesektor an Schwung verliert. Hilton bleibt profitabel und gut positioniert, doch die Zeiten zweistelliger Wachstumsraten scheinen vorerst vorbei.
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