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Hewlett Packard Enterprise Aktie: Goldman optimistisch

Goldman Sachs stuft Hewlett Packard Enterprise auf 'Buy' hoch und hebt das Kursziel deutlich an. Die Bank erwartet durch die Juniper-Übernahme höhere Margen und Wachstum im Networking-Segment.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldman Sachs erhöht Kursziel auf 31 US-Dollar
  • Networking soll 50 Prozent des EBIT ausmachen
  • Gemischte Quartalszahlen mit AI-Server-Delle
  • Institutionelle Investoren zeigen differenziertes Engagement

Hewlett Packard Enterprise steht an einem strategischen Wendepunkt. Goldman Sachs hat die Aktie gerade auf „Buy“ hochgestuft und begründet das mit der Integration von Juniper und dem stärker gewichteten Networking-Geschäft. Reicht das für einen nachhaltigen Kursaufschwung?

Warum Goldman optimistisch ist

Goldman Sachs erhöht sein Kursziel auf 31,00 USD (vorher 28,00 USD) und erwartet, dass die Juniper-Übernahme die Geschäftsstruktur deutlich verändert. Konkret sieht die Bank das Networking-Segment bis zum Geschäftsjahr 2026 für rund 50% des operativen Ergebnisses (EBIT) verantwortlich. In ihrer Projektion rechnet Goldman pro forma mit etwa 6% Umsatzwachstum für die Jahre 2025–2028, mehr als 250 Basispunkten zusätzlicher Margen durch die veränderte Portfoliostruktur und einem mittleren einstelligen EPS-Wachstum (CAGR). Diese Annahmen bilden die Grundlage für die deutlich optimistischere Bewertung.

Institutionelle Bewegungen und Produkteinsatz

Die Anlegerstruktur bleibt konzentriert: Institutionelle Investoren und Hedgefonds halten rund 80,78% der Aktie. Im jüngsten Quartal reduzierte Nordea Investment Management seine Position um 9,7% (Verkauf von 772.819 Aktien) und hält danach noch 7.172.952 Aktien im Wert von etwa 173,3 Mio. USD. Dem stehen deutliche Aufstockungen gegenüber: Empowered Funds vergrößerte seine Beteiligung um 317,3% (+113.906 Aktien), die Tschechische Nationalbank erhöhte um 6,4% (+19.415 Aktien). Solche Bewegungen spiegeln ein differenziertes institutionelles Sentiment wider — einige nehmen Gewinne mit, andere setzen auf das Networking-/AI-Thema.

Zahlen, Produkt-Story und Ausblick

Die letzte Bilanz (Q4 FY2025) brachte gemischte Signale: Umsatz von 9,7 Mrd. USD lag unter dem Konsens (9,91 Mrd. USD), das bereinigte Ergebnis je Aktie von 0,62 USD übertraf jedoch die Schätzungen (0,59 USD). HPE schreibt die Umsatzdelle hauptsächlich Verzögerungen bei AI-Serverbestellungen im Rahmen staatlicher KI-Projekte zu. Für FY2026 gibt das Management ein EPS-Zielband von 2,25–2,45 USD vor; für Q1 wird 0,57–0,61 USD erwartet. Zudem hat das Unternehmen die Quartalsdividende erhöht — Annualisiert 0,57 USD (Dividendenrendite ~2,6%) mit Ausschüttung am 16. Januar.

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Die Produktseite untermauert Goldmans Thesis: Auf der NRF 2026 präsentierte HPE neue Retail‑ und AI‑Infrastructure-Angebote, darunter autonome Funktionen in Aruba‑Switches und AI-native Retail‑Analytics. Die Integration von Juniper Mist in die Aruba‑Palette soll Betrieb vereinfachen und Networking stärker zu einer wachstums- und margenstarken Säule machen.

Wichtig für die weitere Entwicklung sind zwei Bedingungen: erstens die reibungslose Integration von Juniper und die tatsächliche Margenverbesserung durch den Portfoliomix; zweitens die Normalisierung der AI-Serverbestellungen. Erfüllen sich beide, bleibt das Aufwärtspotenzial zur Goldman‑Prognose bestehen; kommen weitere Verzögerungen oder Integrationsprobleme hinzu, könnte sich die Erholung abschwächen.

Kurz zur Marktlage: Die Aktie notiert heute bei 22,29 USD; der Analystenkonsens lautet „Hold“ mit einem durchschnittlichen Kursziel von 25,53 USD, während Goldman mit 31,00 USD einen deutlich höheren Ausblick setzt.

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