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Hensoldt Aktie: SkyBarrier-System auf Eurosatory

Hensoldt präsentiert auf der Eurosatory den Störsender SkyBarrier und hebt die Cash-Conversion-Prognose an. Der Aktienkurs trotzt dem Branchentrend.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Neuer Störsender SkyBarrier vorgestellt
  • Cash-Conversion-Prognose deutlich angehoben
  • Rekord-Auftragsbestand von 9,8 Milliarden Euro
  • Aktie kämpft mit übergeordnetem Abwärtstrend

Starke Sektor-Verluste, aber ein grünes Vorzeichen bei Hensoldt. Berichte über eine geopolitische Entspannung ziehen europäische Rüstungswerte am Freitag nach unten. Der deutsche Sensortechnik-Konzern behauptet sich hingegen. Ein neues Produkt auf der Pariser Fachmesse Eurosatory liefert frische Impulse.

Einstieg in die Signal-Störung

Hensoldt präsentierte zum Messeabschluss das System „SkyBarrier“. Dieser mobile Störsender blockiert satellitengestützte Navigationssignale. Damit schützt die Technik eigene Truppen und Infrastruktur vor Drohnenangriffen. Branchenexperten werten dies als wichtigen strategischen Schritt. Der Konzern wächst über klassische Radarsysteme hinaus. Hensoldt positioniert sich zunehmend als Systemhaus für ganzheitliche elektronische Schutzmaßnahmen.

Beschleunigte Beschaffung treibt Cashflow

Neben dem erweiterten Portfolio stützt eine optimierte Finanzprognose das Papier. Das Management erwartet für das laufende Jahr eine deutlich höhere Cash-Conversion-Rate. Sie soll nun rund 50 Prozent des bereinigten EBITDA erreichen. Zuvor lag der Zielwert zehn Prozentpunkte tiefer. Beschleunigte Beschaffungsprozesse in Deutschland greifen. Die Folge: höhere Kundenanzahlungen. Ein Rekord-Auftragsbestand von 9,8 Milliarden Euro untermauert diese Entwicklung.

Charttechnik bleibt angespannt

Trotz positiver operativer Signale kämpft die Aktie mit dem übergeordneten Abwärtstrend. Das Papier notiert aktuell bei 72,22 Euro. Damit liegt der Kurs deutlich unter der langfristigen 200-Tage-Linie. Immerhin deutet der Relative-Stärke-Index eine nahende Bodenbildung an.

Am 31. Juli präsentiert Hensoldt die Halbjahreszahlen. Zuvor wirbt das Management auf mehreren europäischen Investorenkonferenzen um Vertrauen. Im Fokus der Gespräche dürften dann die konkreten Margen-Effekte des neuen Störsenders stehen.

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