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Hensoldt Aktie: JPMorgan sieht 14 Prozent Aufwärtspotenzial

JPMorgan bestätigt Hensoldt mit Kursziel 85 Euro. Analysten sehen die jüngste Kurskorrektur als übertrieben an. Quartalszahlen am 6. Mai im Fokus.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • JPMorgan sieht elf Prozent Kurspotenzial
  • Kurskorrektur laut Analysten übertrieben
  • China-Sanktionen ohne wesentliche Auswirkungen
  • Quartalszahlen am 6. Mai erwartet

Rüstungsaktien haben seit ihrem Hoch im Herbst 2025 massiv korrigiert. Hensoldt bildet hier keine Ausnahme. Das Papier notiert rund ein Drittel unter seinem 52-Wochen-Hoch. Jetzt signalisiert eine US-Großbank ein mögliches Ende der Talfahrt.

Analysten halten Abschlag für übertrieben

JPMorgan-Analyst David Perry belässt seine Einstufung für Hensoldt auf „Neutral“. Er ruft ein Kursziel von 85 Euro auf. Ausgehend vom gestrigen Schlusskurs bei 76,44 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von gut elf Prozent.

Perry begründet dies mit der jüngsten Kurskorrektur. Die Bewertung stehe nun wieder in einem vernünftigen Verhältnis zu den langfristigen Wachstumschancen. Marktbedingte Sorgen durch den verstärkten Drohneneinsatz hält er für real. Die aktuellen Kursabschläge seien aber übertrieben.

Gelassenheit trotz Gegenwind aus China

Zuletzt belasteten politische Spannungen den Aktienkurs. Das chinesische Handelsministerium setzte Hensoldt Ende April auf eine Exportkontrollliste für Dual-Use-Güter. Der Grund: Radarlieferungen an Taiwan.

Das Management unter CEO Oliver Dörre reagiert gelassen. Der Vorstand erwartet keine wesentlichen Auswirkungen auf die Jahresprognose. Hensoldt sichert seine Lieferketten bereits proaktiv ab. Der Konzern kooperiert mit dem Fraunhofer-Institut, um sich ab Ende 2027 selbst mit Germanium zu versorgen.

Ein dickes Polster hilft dabei. Der Auftragsbestand lag zuletzt bei knapp 8,8 Milliarden Euro.

Wichtige Termine im Mai

Charttechnisch kämpft das Papier um eine Stabilisierung. Mit einem Plus von gut vier Prozent auf Wochensicht nähert sich der Kurs wieder der 50-Tage-Linie. Diese verläuft aktuell bei knapp 78 Euro.

Der nächste fundamentale Impuls folgt in wenigen Tagen. Am 6. Mai veröffentlicht Hensoldt den Bericht zum ersten Quartal. Der Markt achtet dabei besonders auf den Auftragseingang und die operative Marge. Das Management peilt für das Gesamtjahr eine Marge zwischen 18,5 und 19 Prozent an. Anleger wollen sehen, ob das erste Quartal diesen Pfad bestätigt.

Zwei Wochen später steht die Hauptversammlung in München an. Am 22. Mai stimmen die Aktionäre über eine geplante Dividendenanhebung ab. Der Vorschlag liegt bei 0,55 Euro je Anteilsschein.

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