Hensoldt sichert sich einen lukrativen Deal abseits der klassischen Bundeswehr-Pfade. Die deutsche Bundespolizei ordert mobile Drohnenabwehrsysteme bei dem Rüstungselektronik-Spezialisten. Parallel dazu kündigt das Management ein gigantisches Investitionsprogramm an, das den Kurs stützt.
Schutz vor unbemannten Gefahren
Die neuen Abwehrsysteme werden auf autarken Fahrzeugen installiert. Herzstück ist die hauseigene Software des Unternehmens, die eine schnelle Erkennung und Neutralisierung von Drohnen in verschiedenen Einsatzszenarien ermöglicht. Bemerkenswert ist der Kunde. Während Konkurrenten wie Rheinmetall oft die Großprojekte der Streitkräfte dominieren, punktet Hensoldt hier gezielt im zivil-polizeilichen Sicherheitssektor.
Massive Expansion
Flankiert wird der Auftragseingang von einer aggressiven Wachstumsstrategie für die kommenden drei Jahre. Rund eine Milliarde Euro fließen in den Ausbau der Kapazitäten. Der Fokus liegt auf der Softwareentwicklung und neuen Produktionsstätten.
Hinzu kommt ein massiver Personalaufbau. Hensoldt plant die Einstellung von 1.600 neuen Mitarbeitern. Diese Maßnahme vergrößert die aktuelle Belegschaft um fast ein Fünftel und reflektiert die langfristigen Erwartungen an die Nachfrage in der Verteidigungselektronik.
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Analysten bleiben optimistisch
An der Börse kommt die Expansion gut an. Am Donnerstag schloss das Papier bei 80,72 Euro und behauptet sich damit über der 50-Tage-Linie. Auf Jahressicht verbuchen Aktionäre einen soliden Wertzuwachs von knapp 23 Prozent.
Auch die Analysten positionieren sich mehrheitlich positiv. Die Deutsche Bank belässt ihr Votum auf „Buy“ mit einem Kursziel von 101 Euro. Analyst Christophe Menard rechnet mit einem starken Ausblick im nächsten Quartalsbericht. Barclays agiert etwas vorsichtiger und rät bei einem Ziel von 95 Euro lediglich zum Halten der Papiere.
Blick auf die Margen
Die Bewährungsprobe für die ambitionierten Pläne folgt in Kürze. Anfang Mai öffnet Hensoldt die Bücher für das abgelaufene Quartal. Dann muss das Management belegen, wie schnell sich die neuen Regierungsaufträge und die hohen Investitionskosten in steigende operative Margen übersetzen lassen.
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