Hensoldt lädt Aktionäre zur Hauptversammlung am 22. Mai 2026 — und das mit einer kleinen Belohnung im Gepäck. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen eine Dividende von 0,55 Euro je Aktie vor, zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Grundlage ist ein starkes Geschäftsjahr 2025.
Rekordzahlen rechtfertigen höhere Ausschüttung
Der Auftragseingang schnellte 2025 auf 4,71 Milliarden Euro — nach 2,90 Milliarden im Vorjahr. Eine Book-to-Bill-Ratio von 1,9x zeigt: Die Bücher sind gut gefüllt, die Produktion langfristig planbar. Das bereinigte EBITDA stieg auf 452 Millionen Euro, was einer Marge von 18,4 Prozent entspricht und die ursprünglichen Managementerwartungen übertraf.
Besonders das Segment Optronics stach hervor: Der Auftragseingang verdoppelte sich nahezu auf 1,585 Milliarden Euro, getragen von Bestellungen für die Plattformen Luchs 2 und Leopard 2. Im Sensors-Bereich legte der Umsatz um acht Prozent auf rund 2,06 Milliarden Euro zu, angetrieben durch Eurofighter- und Luftverteidigungsradar-Programme.
Nächster Termin: Q1-Zahlen im Mai
Die Dividendenauszahlung ist für den 27. Mai 2026 geplant, einen Tag nach der virtuellen Hauptversammlung — vorausgesetzt, die Aktionäre stimmen zu. Als Nachweisstichtag gilt der 30. April 2026.
Kurz davor, am 6. Mai 2026, legt Hensoldt die Quartalszahlen für Q1 vor. Das Management hält an seiner Jahresprognose fest: Umsatz von rund 2,75 Milliarden Euro und eine bereinigte EBITDA-Marge zwischen 18,5 und 19 Prozent. Gemessen am 52-Wochen-Hoch von 115,10 Euro notiert die Aktie mit rund 82 Euro noch deutlich darunter — die starken Fundamentaldaten und der volle Auftragsbestand könnten den Abstand mittelfristig verringern.
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