Helvetia Baloise hat einen entscheidenden Meilenstein erreicht. Seit dem 1. Juli ist die Fusion der beiden Schweizer Versicherer offiziell im Handelsregister eingetragen. Nun rückt das operative Geschäft in den Mittelpunkt.
Analysten loben Bewertung
Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) stuft den Konzern als unterbewertete „Dividendenperle“ ein. Das hat die Aktie am Freitag beflügelt. Das Papier stieg auf einen Kurs von 232,00 Euro.
Der Markt traut der Gruppe im Vergleich zur Konkurrenz deutliches Aufholpotenzial zu. Der Kurs spiegelt diese Zuversicht bereits wider. In den letzten 30 Tagen legte die Aktie um 7,11 Prozent zu. Mit einem Börsenwert von rund 21 Milliarden Euro festigt der Konzern seine Position im Sektor.
Ehrgeizige Ziele bis 2028
Das Management hat klare finanzielle Leitplanken gesetzt. Bis zum Jahr 2028 strebt Helvetia Baloise ein zweistelliges jährliches Gewinnwachstum pro Aktie an. Die Eigenkapitalrendite soll in einem Korridor zwischen 16 und 18 Prozent liegen.
Für Aktionäre plant der Konzern hohe Rückflüsse. Bis zum Ende des Strategiezeitraums stellt die Führung Gesamtausschüttungen von über 2,8 Milliarden Franken in Aussicht. Hinzu kommt die Etablierung eines integrierten Angebots für Versicherungs- und Bankdienstleistungen.
Die Integration erfordert Disziplin bei der Umsetzung der Synergien. Diese sollen ein Volumen von mehreren hundert Millionen Franken erreichen. Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert mit 60,5 noch keinen überkauften Zustand der Aktie.
Anleger warten nun auf den nächsten Zwischenbericht im September 2026. Dann legt der Konzern erste Details zur operativen Leistung der fusionierten Einheiten im zweiten Quartal vor.
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