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Symbolbild, KI-generiert

Hellofresh Aktie: 3,48 Euro am Jahrestief

Der Kochbox-Anbieter notiert nahe seinem Jahrestief. Analysten sind uneins über die weitere Kursentwicklung, während das Unternehmen auf Fertiggerichte setzt.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Kurs nähert sich Jahrestief von 3,48 Euro
  • Fokus auf Fertiggerichte der Marke Factor
  • Analystenziele zwischen 3,30 und 9,00 Euro
  • Unterstützung bei 3,50 Euro entscheidend

Hellofresh nähert sich gefährlich seinem Jahrestief von 3,48 Euro. Während das operative Geschäft mit Fertiggerichten wächst, ziehen sich Anleger massenhaft aus dem Kochbox-Pionier zurück. Die kommende Woche könnte zur Zerreißprobe für das psychologische Kursniveau werden.

Der Kurs rutschte zuletzt unter die 50-Tage-Linie bei 4,15 Euro. Damit vergrößerte sich der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt auf über 27 Prozent. Seit Jahresbeginn hat das Papier bereits rund 37 Prozent an Wert verloren.

Bewertung und Wachstumsstrategie

Trotz der Kursverluste zeigt die fundamentale Bewertung ein anderes Bild. Das Unternehmen wird derzeit mit einem EV/EBITDA-Verhältnis von unter 2,0 gehandelt. Basis dafür ist die Prognose für 2026 mit einem operativen Ergebnis von bis zu 425 Millionen Euro.

Das Management setzt verstärkt auf Fertiggerichte der Marke Factor. Außerhalb der USA wuchs dieser Bereich zuletzt zweistellig. Um die europäische Nachfrage zu bedienen, baute Hellofresh im Mai die Kapazitäten am Standort Verden massiv aus.

Gespaltene Analystenlager

Die Einschätzungen der Experten klaffen weit auseinander. Während skeptische Stimmen ein Potenzial von lediglich 3,30 Euro sehen, rufen optimistische Häuser Kursziele von über 9,00 Euro aus. In der kommenden Woche dürften vor allem die Stimmung im SDAX den Kursverlauf bestimmen.

Anleger blicken nun auf die Marke von 3,50 Euro. Sollte diese Unterstützung fallen, droht neuer Verkaufsdruck. Ein erstes Entspannungssignal wäre erst eine Rückkehr über die 4-Euro-Marke, bevor im August die neuen Quartalszahlen folgen.

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Diskussion zu Hellofresh

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.