Heineken setzt auf das britische Nachtleben. Der Brauereikonzern investiert 44,5 Millionen Pfund in sein Pub-Portfolio im Vereinigten Königreich. Das Geld fließt im Jahr 2026 in insgesamt 647 Standorte der Kette „Star Pubs“.
Fokus auf Sport und Coworking
Ein Kernaspekt des Programms ist die Modernisierung von 108 Betrieben. Jedes dieser Objekte erhält mindestens 145.000 Pfund für Renovierungen. Heineken rüstet dabei vor allem die Technik für Sportübertragungen auf. Das Ziel: die Fußball-Weltmeisterschaft 2026.
Parallel dazu testet das Unternehmen neue Geschäftsmodelle für seine Immobilien. Pubs sollen künftig multifunktional nutzbar sein. Dazu gehören Coworking-Bereiche für mobiles Arbeiten und erweiterte Unterhaltungsangebote. Durch die Investitionen entstehen landesweit etwa 850 neue Arbeitsplätze.
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Hoher Kostendruck in der Gastronomie
Die Branche kämpft derzeit mit steigenden Ausgaben für Personal, Mieten und Steuern. Heineken stützt seine Pächter mit diesen Investitionen gegen den wirtschaftlichen Gegenwind. Seit 2018 flossen bereits 328 Millionen Pfund in das britische Geschäft. Die aktuelle Zusage liegt zehn Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Neben den Sachinvestitionen setzt der Konzern seine Strategie am Kapitalmarkt fort. Heineken kauft weiterhin eigene Aktien zurück. Zuletzt erwarb das Unternehmen 88.058 Papiere im Rahmen eines Programms über insgesamt 750 Millionen Euro. Bisher gab der Konzern mehr als 57 Millionen Euro für den Rückkauf von Anteilen aus.
An der Börse reagieren Investoren verhalten auf die Expansionspläne. Die Aktie notiert aktuell bei 65,02 Euro. Damit liegt der Kurs nur knapp über dem gestrigen Jahrestief. Seit Beginn des Jahres hat das Papier rund sechs Prozent an Wert verloren.
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