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Heidelberger Druckmaschinen Aktie: Ebitda bricht ein

Heidelberger Druckmaschinen verzeichnet im ersten Quartal einen massiven Ebitda-Rückgang und einen Verlust von 32 Millionen Euro. Der Aktienkurs fällt um vier Prozent.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Ebitda bricht auf eine Million Euro ein
  • Umsatz sinkt um 13 Prozent
  • Verlust von 32 Millionen Euro
  • Jahresziele trotz Schwäche bestätigt

Ein Ebitda von nur noch einer Million Euro, im Vorjahr waren es 20 Millionen – diese Zahl zeigt, wie hart es den Maschinenbauer im ersten Geschäftsquartal getroffen hat. Der Kurs reagierte prompt: Die Aktie verlor am Mittwoch rund vier Prozent und rutschte auf 1,35 Euro.

Der Umsatz schrumpfte in den drei Monaten bis Ende Juni um gut 13 Prozent auf 404 Millionen Euro. Unter dem Strich stand ein Verlust von 32 Millionen Euro, deutlich mehr als im Vorjahresquartal. Für das laufende Kalenderjahr summiert sich damit ein Kursverlust von rund einem Drittel – Heideldruck zählt damit zu den schwächeren Werten im ansonsten ordentlich gelaufenen SDax.

Italien-Programm reißt Lücke in Auftragsbuch

Der Auftragseingang gab um knapp vier Prozent auf 537 Millionen Euro nach. Ein wesentlicher Grund liegt fest: Ein staatlich gefördertes Investitionsprogramm in Italien ist ausgelaufen und riss allein einen Rückgang von über 60 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Regional zeigt sich ein gemischtes Bild. Während Heidelberg in China, Großbritannien und Brasilien mehr umsetzen konnte, brachen die Erlöse in der Region Europa, Naher Osten und Afrika ein. Genau dieser Markt macht traditionell einen Großteil des Geschäfts aus – der Rückgang dort wiegt entsprechend schwer.

Vorstand hält an Jahreszielen fest

Trotz der schwachen Zahlen bestätigte der Vorstand um Unternehmenschef Jürgen Otto die Ziele für das laufende Geschäftsjahr, das bis Ende März 2027 läuft. Warburg-Analyst Stefan Augustin ordnete das Quartal moderater ein und sprach von einem saisontypisch schwachen Start ins Geschäftsjahr.

Der Umsatz habe zwar die Erwartungen verfehlt, die Gewinne lägen aber knapp über seinen Schätzungen. Zudem attestierte er dem Unternehmen eine robuste Auftragsentwicklung.

Der Markt zeigte sich von dieser Einordnung unbeeindruckt und schickte die Aktie weiter nach unten. Ob die Bestätigung der Jahresziele trägt, hängt nun maßgeblich davon ab, wie stark der Wegfall des italienischen Förderprogramms in den kommenden Quartalen noch nachwirkt und ob sich die Schwäche in der EMEA-Region stabilisiert.

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Diskussion zu Heidelberger Druckmaschinen

Andreas Sommer

Mit über 40 Jahren Erfahrung im Bankwesen und Börsenjournalismus gehöre ich zu den etablierten Analysten im deutschsprachigen Raum. Nach mehr als zehn Jahren als Wertpapierberater bei der Deutschen Bank spezialisierte ich mich seit dem Börsencrash 1987 auf technische Analyse und charttechnische Methoden.

Als ehemaliger Chefredakteur mehrerer Börsenpublikationen entwickelte ich den "Aktienführer Neuer Markt" mit und führe heute einen Börsendienst, der sich auf wachstumsstarke Unternehmen fokussiert. Mein wöchentliches Markt-Barometer analysiert systematisch DAX, Dow Jones, Ölpreis, Währungen und Marktstimmung, um präzise Orientierung zu bieten.

Die Ergebnisse sprechen für sich: Leser meines Börsendienstes erzielten über zwei Jahrzehnte einen durchschnittlichen Depotzuwachs von +576%. Meine rechtzeitigen Warnungen vor dem Crash 2008 halfen vielen Anlegern, Verluste zu minimieren.

Heute teile ich meine Expertise durch den Newsletter "Chartanalyse-Trends", den Börsendienst "Momentum Trader", Vorträge auf Messen wie der Invest Stuttgart sowie YouTube-Videos. Mein "Timing is Money"-Ansatz identifiziert optimale Ein- und Ausstiegszeitpunkte für Aktien, Gold, Kryptowährungen und weitere Anlageklassen.