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Symbolbild, KI-generiert

Heidelberg Materials Aktie: JPMorgan sieht 225 Euro

Der Baustoffkonzern meldet höhere Quartalswerte, erweitert seine Einsparpläne und hält an der Gewinnspanne für 2026 fest.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Quartalsgewinn über Analystenkonsens
  • Umsatz erreicht 6,41 Milliarden Euro
  • Zusätzliche Einsparungen bis 2028 geplant
  • JPMorgan bestätigt Kursziel von 225 Euro

Ein Gewinn über Plan, ein verlängertes Sparprogramm und ein vorbörslicher Kurssprung: Heidelberg Materials startet mit Rückenwind in den Handelstag. Das dritte Quartal fiel besser aus als erwartet, und die Prognose für 2026 bleibt bestehen.

Zahlen schlagen den Konsens

Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft lag im Zeitraum Juli bis September bei 1,28 Milliarden Euro. Das sind rund 100 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Analysten hatten im Konsens mit 1,24 Milliarden Euro gerechnet.

Der Umsatz stieg um gut 600 Millionen auf 6,41 Milliarden Euro, erwartet worden waren 6,19 Milliarden. Einen Teil trugen Portfolioveränderungen bei, vor allem die Erstkonsolidierung des türkischen Unternehmens Akcansa. Die Mehrheit daran hält der Konzern seit der Jahresmitte.

Vorbörslich legte die Aktie auf Tradegate zeitweise gut drei Prozent auf 162,30 Euro zu.

Sparprogramm läuft weiter

Das Programm Transformation Accelerator trug spürbar zum Ergebnis bei. Das bis Jahresende angepeilte Einsparziel von 500 Millionen Euro wird übertroffen, wie das Unternehmen mitteilte.

Nun legt der Konzern nach. Das Programm läuft zwei weitere Jahre, zusätzlich sollen 300 Millionen Euro eingespart werden, ungefähr zu gleichen Teilen in 2027 und 2028. Im Zentrum stehen strukturelle Veränderungen, vor allem in Europa.

Die Jahresprognose bestätigte das Management. Der Gewinn aus dem laufenden Geschäft soll 2026 zwischen 3,40 und 3,65 Milliarden Euro liegen. Ende Juli hatte der Konzern die Spanne am oberen Ende noch um 100 Millionen Euro gekappt. Die Bestätigung nimmt dem Markt also eine Sorge ab.

JPMorgan bleibt optimistisch

JPMorgan belässt die Einstufung auf „Overweight“ und hält am Kursziel von 225 Euro fest. Analystin Elodie Rall verweist auf ein operatives Ergebnis, das vier Prozent über der Konsensschätzung liegt. Positiv hätten sich zudem die Preise entwickelt.

Auch das Effizienzprogramm bewertet die Bank wohlwollend, da der Konzern das damit verknüpfte finanzielle Ziel erhöht hat. Vom vorbörslichen Kurs aus gerechnet liegt das Ziel mehr als 38 Prozent höher.

Wie weit die Erholung trägt, hängt nun an den Preisen im Kerngeschäft und an den Einsparungen in Europa. Die Zielspanne von 3,40 bis 3,65 Milliarden Euro für 2026 bleibt dafür der Maßstab.

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Diskussion zu Heidelberg Materials

Dr. Robert Sasse

Dr. Robert Sasse ist promovierter Ökonom und Unternehmer mit umfassender Expertise in Finanzmärkten und Wirtschaftstheorie. Seine akademische Ausbildung verbindet er mit praktischer Unternehmenserfahrung, um fundierte Analysen zu langfristigen Anlagestrategien zu liefern.

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