Die Einladung zur Hauptversammlung am 13. Mai 2026 ist raus — und die Tagesordnung hat es in sich. Neben der Dividendenabstimmung steht die dritte Tranche des laufenden Aktienrückkaufprogramms auf dem Plan.
Konkret schlagen Vorstand und Aufsichtsrat eine Dividende von 3,60 Euro je Aktie vor, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Allerdings hatten Analysten im Konsens mit 3,91 Euro gerechnet — die Ausschüttung bleibt damit spürbar hinter den Erwartungen zurück. Ausgezahlt werden sollen 28,8 Prozent des Jahresüberschusses 2025.
Rückkaufprogramm geht in die nächste Runde
Unmittelbar nach der HV soll die dritte Tranche des seit Februar 2024 laufenden Rückkaufprogramms starten. Das Gesamtvolumen des Programms beläuft sich auf bis zu 1,2 Milliarden Euro. Die zweite Tranche über 400 Millionen Euro wurde im Januar 2026 abgeschlossen und die Aktien annulliert. Nun folgen weitere 450 Millionen Euro.
Die UBS begleitet die Entwicklung mit Zuversicht: Analyst Julian Radlinger bestätigte zuletzt die Kaufempfehlung mit einem Kursziel von 260 Euro. Nach einer Roadshow mit dem Investor-Relations-Team in Österreich und der Schweiz verwies er auf ein Volumenwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich für 2026 — der Konsens liegt bislang zwischen 1 und 2 Prozent.
Effizienz liefert, Ziele bestätigt
Das interne Programm „Transformation Accelerator“ übertraf 2025 seine ursprünglichen Einsparziele mit 380 Millionen Euro. Bis Ende 2026 soll dieser Wert auf mindestens 500 Millionen Euro steigen — die Grundlage für das bestätigte EBIT-Ziel von 3,4 bis 3,75 Milliarden Euro.
Mit dem Geschäftsbericht 2025 hat der Konzern zudem seine Nachhaltigkeitsberichterstattung ausgebaut: Erstmals fließen die Standards IFRS S1 und S2 sowie das TNFD-Rahmenwerk ein. Die HV am 13. Mai findet als rein virtuelle Veranstaltung statt.
Stand heute, 21. Oktober: Heidelberg Materials – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Heidelberg Materials investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 21. Oktober gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
