Im Mailänder Brera Design District trifft aktuell Architektur auf Schwerindustrie. Heidelberg Materials präsentiert dort eine gewaltige Installation aus 3D-gedrucktem Beton. Das Projekt demonstriert den technologischen Wandel eines ganzen Sektors. Der Baustoffkonzern will weg vom reinen Zementgeschäft und hin zu digitaler Fertigung.
Gedruckte Module statt gegossener Wände
Rund eintausend verzahnte Betonmodule bilden das Bauwerk. Der italienische Architekt Mario Cucinella hat die Struktur entworfen. Die Produktion übernahm das Robotik-Unternehmen Erratic.
Die Besonderheit: der verwendete Spezialmörtel. Heidelberg Materials nutzt dafür ein eigens entwickeltes Produkt. Dieses erreicht laut Konzernangaben die doppelte Druckfestigkeit von herkömmlichem Beton.
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Ein niedriger Wasser-Zement-Anteil macht das Material extrem widerstandsfähig. Polymere Fasern senken das Risiko von Rissen. Über 15 Prozent der Rohstoffe stammen aus Recyclingquellen. Nach der Messe baut die Stadt die Installation in zehn kleinere Elemente um. Diese wandern ab Mai auf verschiedene Mailänder Plätze.
Frisches Kapital für den Klimakurs
Der Auftritt in Italien flankiert die breitere Strategie des Unternehmens. Heidelberg Materials treibt die Digitalisierung im operativen Geschäft voran. Bald sollen weltweit über 100 Lkw mit dem autonomen Transportsystem Pronto fahren.
Parallel dazu sichert der Konzern die Finanzierung seines Klimakurses. Ein neuer Green Bond bringt dem Unternehmen 600 Millionen Euro ein. Die Papiere laufen bis zum Jahr 2036. Die Mittel fließen direkt in die Modernisierung der Werke. Heidelberg Materials investiert das Geld in alternative Brennstoffe und Anlagen zur CO2-Abscheidung.
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