Hecla Mining baut sein Geschäft grundlegend um. Der Konzern will sich fast ausschließlich auf Silber konzentrieren und verkauft dafür seine Goldminen. Obwohl das vergangene Jahr Rekordumsätze brachte, reagieren Anleger derzeit mit Verkäufen.
Abschied vom Gold
Um zum reinen Silberproduzenten aufzusteigen, trennt sich das Unternehmen von seinen goldlastigen Anlagen. Im Zentrum steht der Verkauf der Tochtergesellschaft für die Casa-Berardi-Mine in Quebec an die Orezone Gold Corporation. Der Deal soll noch im ersten Quartal 2026 abgeschlossen werden und spült bis zu 593 Millionen US-Dollar in die Kassen. Ohne diese Mine hätte der Anteil von Silber am Gesamtumsatz im vierten Quartal 2025 bereits bei knapp 73 Prozent gelegen.
Rekordjahr trifft auf Kursrutsch
Operativ lief es zuletzt hervorragend. Mit einer Produktion von 17 Millionen Unzen Silber und begünstigt durch hohe Marktpreise erwirtschaftete Hecla 2025 einen Gesamtumsatz von über 1,4 Milliarden US-Dollar. An der Börse spiegelt sich diese fundamentale Stärke momentan jedoch nicht wider. Am Freitag gab der Kurs um weitere 3,60 Prozent auf 17,13 Euro nach, womit sich der Verlust auf Monatssicht auf gut 14 Prozent summiert und der RSI-Wert auf überverkaufte 23,2 fällt. Verantwortlich für die aktuelle Schwäche ist vor allem die hohe Volatilität im gesamten Edelmetallsektor, getrieben durch Währungsschwankungen und makroökonomische Faktoren.
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Millionen für die Exploration
Um die Förderung langfristig zu sichern, nimmt das Management nun viel Geld in die Hand. Für das laufende Jahr 2026 ist ein Explorationsbudget von 55 Millionen US-Dollar eingeplant. Zielgruppen sind hochpotenzielle Zonen in Nevada sowie Erweiterungen bestehender Minen wie Greens Creek und Lucky Friday. Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr liegt bei 15,1 bis 16,5 Millionen Unzen Silber. Große Adressen scheinen dem strategischen Umbau zu vertrauen. Institutionelle Investoren wie First Trust Advisors LP haben ihre Positionen zuletzt deutlich ausgebaut und über 2,5 Millionen zusätzliche Aktien erworben.
Mit dem bevorstehenden Abschluss des Casa-Berardi-Verkaufs im laufenden Quartal schließt Hecla Mining die Transformation weitgehend ab. Das Unternehmen positioniert sich damit als direkter Profiteur der anhaltenden industriellen und monetären Silbernachfrage, während das neue Explorationsprogramm die Basis für zukünftiges organisches Wachstum legt.
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