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Healwell AI: $103.8 Mio. Umsatz, 427% Wachstum

Healwell AI verzeichnet ein Umsatzwachstum von 427 Prozent und erstmals ein positives bereinigtes EBITDA. Gleichzeitig vollzieht das Unternehmen einen Wechsel im Aufsichtsrat und fokussiert sich auf sein SaaS-Geschäft mit der Amadeus-Plattform.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Umsatz steigt auf über 100 Millionen Euro
  • Erstmals positives bereinigtes EBITDA erreicht
  • Führungswechsel im Aufsichtsrat vollzogen
  • Fokus auf KI-Plattform Amadeus für 2026

427 Prozent Umsatzwachstum und erstmals ein positives bereinigtes EBITDA — Healwell AI hat das Geschäftsjahr 2025 mit bemerkenswerten Zahlen abgeschlossen. Zeitgleich vollzieht das kanadische Gesundheits-KI-Unternehmen einen Führungswechsel im Aufsichtsrat.

Brad Porter, bisher Chief Commercial Officer des Unternehmens und CEO von Orion Health, rückt in den Board of Directors auf. Er löst Ian McCrae ab, den Gründer von Orion Health, der nach mehr als drei Jahrzehnten das Unternehmen verlässt, um sich anderen Projekten zu widmen. McCraes Abgang markiert den Abschluss der Integration von Orion Health in die Konzernstruktur — ein Kapitel, das die klinischen und KI-Aktivitäten unter einem Dach zusammenführte.

Rekordwachstum mit Schattenseiten

Der Umsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen kletterte auf rund 103,8 Millionen Euro — nach 19,7 Millionen im Vorjahr. Das bereinigte EBITDA erreichte erstmals in der Unternehmensgeschichte einen positiven Wert von 2,3 Millionen Euro.

Das IFRS-Nettoergebnis erzählt eine andere Geschichte. Der Verlust aus fortgeführten Geschäftsbereichen weitete sich auf 39,1 Millionen Euro aus, gegenüber 24 Millionen im Vorjahr. Das starke Umsatzwachstum geht also weiterhin mit erheblichem Mitteleinsatz einher — ein Muster, das bei wachstumsorientierten SaaS-Unternehmen verbreitet ist, aber Geduld erfordert.

Fokus auf SaaS und die Amadeus-Plattform

Healwell AI trennt sich konsequent von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Aktivitäten. Die Polyclinic-Kliniken wurden an das WELL Health Clinic Network verkauft, der Anteil an Mutuo Health Solutions ebenfalls veräußert. Das Ziel: ein reines Unternehmens-Softwaregeschäft mit KI-Fokus.

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Das Herzstück der Wachstumsstrategie ist die Amadeus-AI-Plattform, die Technologien aus früheren Zukäufen wie Khure und Pentavere in einer einheitlichen KI-Engine bündelt. Beim Bloom Burton Healthcare Investor Conference in Toronto bestätigte das Management, dass der Nordamerika-Launch von Amadeus AI im ersten Halbjahr 2026 planmäßig verläuft. Wissenschaftlich untermauert wird die Technologie durch inzwischen 47 begutachtete Fachpublikationen.

Für das laufende Geschäftsjahr peilt das Management ein Wachstum der KI-Erlöse von 50 Prozent an, bei einer bereinigten EBITDA-Marge von rund 10 Prozent. Ein kürzlich unterzeichneter Health-Information-Exchange-Vertrag in den USA soll dem Softwaresegment ab dem zweiten Quartal 2026 stabilen Rückenwind geben — das erste Quartal gilt saisonbedingt als schwächstes.

Die Aktie notiert bei 0,55 Euro und liegt damit rund 47 Prozent unter ihrem 52-Wochen-Hoch. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von knapp 5 Prozent zu Buche — die Erholung vom Februartief ist real, der Weg zurück zu alten Kursniveaus aber noch weit.

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