Haydale vollzieht den Wandel vom Forschungslabor zum kommerziellen Clean-Tech-Unternehmen. Mit einer erfolgreichen Kapitalerhöhung von 5,75 Millionen Pfund und der Übernahme von SaveMoneyCutCarbon stellt sich die Gruppe grundlegend neu auf. Kann dieser radikale Kurswechsel die angestrebte Profitabilität sichern?
Kapitalerhöhung finanziert Expansion
Die finanzielle Basis für den Umbau wurde im vergangenen Monat durch eine umfangreiche Kapitalmaßnahme gelegt. Insgesamt sammelte das Unternehmen rund 5,75 Millionen Pfund ein. Ein Teil davon stammte aus einem Retail-Angebot über 0,50 Millionen Pfund, das deutlich überzeichnet war. Im Rahmen dieser Maßnahme wurden 100 Millionen neue Aktien zu einem Preis von 0,5 Pence ausgegeben.
Das frische Kapital dient primär der Übernahme von SaveMoneyCutCarbon (SMCC). Dieser Zukauf markiert den Wendepunkt in der Unternehmensstrategie: Weg von der reinen Konzentration auf Graphen-Materialien, hin zu einer breiteren Plattform für saubere Technologien und Energieeffizienz. Anfang Januar wurden hierfür insgesamt 1,15 Milliarden neue Stammaktien zum Handel am AIM-Markt in London zugelassen.
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Wandel zum kommerziellen Plattform-Anbieter
Parallel zur finanziellen Neuordnung erfolgte eine namentliche Neuausrichtung. Seit dem 15. Januar firmiert die Gruppe offiziell als Haydale plc statt bisher Haydale Graphene Industries plc. Die Namensänderung unterstreicht den beschleunigten Turnaround-Plan, der bereits Ende 2024 eingeleitet wurde. Ziel ist es, interne Prozesse zu optimieren und das Unternehmen stärker auf kommerziell tragfähige Lösungen auszurichten.
Auch institutionelle Investoren reagierten auf die Umstrukturierung. Unicorn AIM VCT erwarb Anfang Januar eine bedeutende Beteiligung und hält nun 5,09 % der Stimmrechte, was 300 Millionen Aktien entspricht. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien erhöhte sich durch die jüngsten Maßnahmen auf rund 7,77 Milliarden Stück.
Weitere Details zur operativen Umsetzung des Strategiewechsels werden in Kürze erwartet. Das Unternehmen wird voraussichtlich noch in der ersten Februarhälfte die Ergebnisse für den 15-Monats-Zeitraum bis zum 30. September 2025 vorlegen. Diese Zahlen dürften Aufschluss darüber geben, wie weit der Transformationsprozess im Bereich der fortschrittlichen Materialien und Energieeffizienz bereits fortgeschritten ist.
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