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Harbour Energy Aktie: US-Expansion abgeschlossen

Harbour Energy hat die Akquisition von LLOG Exploration im Golf von Mexiko vollzogen. Die Transaktion soll die Produktion bis 2028 deutlich steigern und das Portfolio diversifizieren.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Transaktion im Wert von 3,2 Milliarden US-Dollar
  • Produktionsziel von bis zu 70.000 Barrel bis 2028
  • Finanzierung durch Barmittel und neue Aktien
  • Detaillierte Prognosen für März angekündigt

Harbour Energy vollzieht den strategischen Schritt in den tiefen Golf von Mexiko. Mit dem Abschluss der 3,2 Milliarden US-Dollar schweren Übernahme von LLOG Exploration diversifiziert der Konzern sein Portfolio weg von der britischen Nordsee. Kann die neue US-Sparte die erwartete Wachstumsbeschleunigung tatsächlich liefern?

Wichtige Eckpunkte der Transaktion:
* Transaktionswert: 3,2 Milliarden US-Dollar
* Barkomponente: 2,7 Milliarden US-Dollar
* Neue Aktien: 174,9 Millionen Stück
* Produktionsziel 2028: bis zu 70.000 boepd (Barrel Öläquivalent pro Tag)
* Nächster Termin: Jahresergebnisse am 5. März

Finanzierung und neue Aktionärsstruktur

Die am Mittwoch abgeschlossene Akquisition wurde durch eine Kombination aus Barmitteln und Aktien finanziert. Zur Begleichung des Baranteils von 2,7 Milliarden US-Dollar nutzte Harbour Energy neben vorhandener Liquidität eine Brückenfinanzierung sowie ein dreijähriges Darlehen über insgesamt zwei Milliarden US-Dollar.

Der restliche Betrag wurde durch die Ausgabe von rund 175 Millionen neuen stimmberechtigten Aktien an die Verkäuferseite beglichen. Diese Papiere werden seit gestern an der Londoner Börse gehandelt. In der Folge erhöht sich die Gesamtzahl der Aktien auf rund 1,58 Milliarden Stück. Während BASF mit 42 Prozent der größte Anteilseigner bleibt, hält LLOG Holdings nun rund 11 Prozent der Stimmrechte. Ein Großteil dieser neuen Anteile unterliegt einer einjährigen Haltefrist.

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Deutliche Steigerung der Fördermengen geplant

Mit dem Zukauf sichert sich das Unternehmen Zugriff auf zentrale Fördergebiete wie die Hubs „Who Dat“ und „Buckskin“ sowie das Entwicklungsprojekt „Leon-Castille“. Diese Assets lieferten im vergangenen Jahr durchschnittlich 36.000 Barrel Öläquivalent pro Tag. Die Neuausrichtung soll den natürlichen Rückgang der Fördermengen in der britischen Nordsee ausgleichen und den Zugang zu kostengünstigeren Förderregionen ermöglichen.

Das Management rechnet mit einem signifikanten Wachstumsschub durch die US-Anlagen. Bis zum Jahr 2028 wird eine Steigerung der Produktion auf 65.000 bis 70.000 Barrel pro Tag angestrebt. Diese Prognose stützt sich auf ein umfangreiches Portfolio an margenstarken Bohrprojekten und eine bereits etablierte Infrastruktur vor Ort.

Am 5. März wird Harbour Energy im Rahmen der Bilanzvorlage für das Jahr 2025 detaillierte Prognosen veröffentlichen. Diese Präsentation wird erstmals die vollständigen operativen Auswirkungen der Übernahme sowie eine aktualisierte mittelfristige Planung zur Kapitalallokation enthalten.

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