Halliburton versucht den schwierigen Spagat zwischen dem bewährten Kerngeschäft und der Erschließung neuer Energiemärkte. Mit der Erweiterung des hauseigenen Start-up-Beschleunigers und einer stabilen Dividende setzt der Konzern auf eine zweigleisige Wachstumsstrategie. Gelingt es dem Unternehmen, seine technologische Dominanz auch in zukunftsträchtigen Nischen wie der Geothermie dauerhaft zu festigen?
Start-up-Schmiede für die Energiewende
Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist die Initiative „Halliburton Labs“. Das Unternehmen hat kürzlich vier neue Partner in sein Ökosystem aufgenommen: Nandina REM, Noon Energy, Proof Energy und Tidal Metals. Diese Start-ups erhalten Zugang zu technischer Expertise und einer globalen Infrastruktur, um die Marktreife ihrer Klimatechnologien zu beschleunigen.
Laut CEO Jeff Miller spiegelt dieser Schritt das Engagement für eine sichere und pragmatische Energiefutur wider. Parallel dazu baut Halliburton sein Portfolio an Dienstleistungen für CO2-Speicherung (CCUS) und Geothermie massiv aus. Besonders in Indonesien konnte das Unternehmen zuletzt Erfolge verbuchen, unter anderem durch Kooperationen mit dem Staatskonzern Pertamina und KS Orka Renewables.
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Dividende und technische Marktlage
Neben den langfristigen Innovationsprojekten setzt das Management auf Kontinuität bei der Aktionärsvergütung. Halliburton zahlt am 25. März eine Quartalsdividende von 0,17 US-Dollar pro Aktie aus. Da der Ex-Tag bereits am gestrigen Mittwoch lag, wird das Papier am heutigen Donnerstag mit dem entsprechenden Abschlag gehandelt.
An der Börse wird der Kursverlauf bisher positiv quittiert: Seit Jahresbeginn konnte der Titel um rund 16 Prozent zulegen und notiert mit aktuell 29,30 Euro nur knapp unter seinem 52-Wochen-Hoch. Der Relative-Stärke-Index (RSI) von fast 75 deutet jedoch darauf hin, dass die Aktie derzeit technisch etwas überkauft sein könnte, was kurzfristige Gewinnmitnahmen wahrscheinlicher macht.
Fokus auf den April
Die strategischen Weichenstellungen in Richtung Geothermie und Start-up-Förderung zeigen, dass Halliburton die Abhängigkeit vom klassischen Ölservice-Geschäft schrittweise verringern möchte. Ob diese Investitionen bereits die operative Marge im veränderten Marktumfeld stützen können, wird sich Ende April 2026 zeigen. Dann plant das Unternehmen die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal, die für Investoren der nächste wichtige Gradmesser sein werden.
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