Halliburton hat das vierte Quartal 2025 mit einem starken Ergebnis abgeschlossen und setzt mit neuen Projekten auf technologisches Wachstum. Während der Konzern in Nordamerika mit einer schwankenden Nachfrage konfrontiert ist, treibt er die internationale Expansion und Innovation voran. Gelingt es dem Unternehmen so, seine Marktposition nachhaltig zu festigen?
- Bereinigter Gewinn je Aktie (EPS): 0,69 USD (über den Erwartungen)
- Quartalsumsatz: 5,7 Milliarden USD (Steigerung zum Vorjahr)
- Free Cashflow: 875 Millionen USD
- Kooperation: Start des „NEX Lab“ in Singapur am 25. Januar
Starke Margen im Schlussquartal
Bereits am 21. Januar legte Halliburton seine Finanzergebnisse vor. Mit einem bereinigten Gewinn von 0,69 USD je Aktie übertraf das Unternehmen die Prognosen. Der Umsatz kletterte auf 5,7 Milliarden USD, was einem deutlichen Zuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Besonders die bereinigte operative Marge von 15 % zeigt, dass der Konzern seine Kostenstruktur im Griff hat und operativ effizient arbeitet.
Zusätzlich zur Rentabilität überzeugte die Cashflow-Generierung. Ein operativer Cashflow von 1,2 Milliarden USD verschafft dem Management den nötigen Spielraum für strategische Investitionen und die Rückführung von Kapital an die Aktionäre.
Innovation und neue Marktchancen
Um technologisch führend zu bleiben, startete Halliburton vor wenigen Tagen gemeinsam mit der Forschungsagentur A*STAR in Singapur das „Next-Generation Energy Accelerators Joint Lab“ (NEX Lab). Das 35 Millionen Singapur-Dollar schwere Projekt konzentriert sich auf die Entwicklung fortschrittlicher Bohrloch-Technologien. Ziel ist es, den Prozess von der ersten Idee bis zum praktischen Einsatz im Feld deutlich zu beschleunigen.
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Gleichzeitig prüft der Konzern eine Rückkehr nach Venezuela. Dieser strategische Schritt soll die rückläufige Dynamik im nordamerikanischen Schiefergas-Sektor ausgleichen. Die venezolanischen Ölfelder bieten erhebliches Potenzial für neue Großprojekte, sofern die US-Behörden die erforderlichen Genehmigungen erteilen und sichere Zahlungsmodalitäten gewährleistet sind.
Strategischer Fokus auf die Westliche Hemisphäre
Flankiert werden diese Maßnahmen durch einen Wechsel im Management: Casey Maxwell übernimmt zum 1. Februar die Leitung für das Geschäft in der westlichen Hemisphäre. Diese Ernennung unterstreicht das Bestreben, die operativen Abläufe in den Kernmärkten Amerika und Lateinamerika weiter zu optimieren.
Die Kombination aus technologischem Fortschritt durch das NEX Lab und der geografischen Diversifizierung zeigt die Anpassungsfähigkeit an einen sich wandelnden Energiemarkt. Am 21. April wird Halliburton die Zahlen für das erste Quartal 2026 präsentieren, die zeigen werden, wie schnell die neuen Initiativen Früchte tragen.
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