Haier Smart Home hat gestern für das dritte Quartal 2026 einen Umsatzrückgang um 10,13% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gemeldet. Der Umsatz belief sich auf 69,704 Milliarden RMB. Auch beim den Aktionären zurechenbaren Nettogewinn verzeichnete das Unternehmen ein Minus: Er sank um 12,31%.
Der den Aktionären zurechenbare Quartalsgewinn betrug damit 4,682 Milliarden RMB. Die Aktie legt heute um 1,9% zu; die Kursbewegung steht damit im Gegensatz zur rückläufigen Entwicklung der beiden gemeldeten Geschäftskennzahlen.
Rückgänge auch über neun Monate
Für die ersten neun Monate 2026 meldete Haier Smart Home ebenfalls niedrigere Erlöse. Der Umsatz erreichte in diesem Zeitraum 221,819 Milliarden RMB und lag damit um 5,23% unter dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraums.
Der Nettogewinn für die ersten neun Monate ging um 13,67% auf 14,999 Milliarden RMB zurück. Der prozentuale Gewinnrückgang fiel in diesem Zeitraum damit stärker aus als der Umsatzrückgang. Auch im dritten Quartal übertraf der prozentuale Rückgang des zurechenbaren Nettogewinns den Rückgang der Erlöse.
Technologiekooperation und Standort in Auckland
Am Dienstag unterzeichneten Haier Smart Home und die China Academy of Information and Communications Technology eine Vereinbarung zur strategischen Zusammenarbeit. Sie umfasst technologische Herausforderungen und industrielle Anwendungen. Weitere Bestandteile der vereinbarten Kooperation sind die Zusammenarbeit entlang der Lieferkette sowie die Entwicklung von Standards.
Bereits am 23. Oktober hatte die Haier-Tochter Fisher & Paykel ihren Campus in Auckland eingeweiht. Nach Unternehmensangaben übernimmt der Standort zwei Funktionen: Er dient als regionale Zentrale von Haier für Australien und Neuseeland und zugleich als globale Zentrale von Fisher & Paykel.
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