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H2APEX: 167 Millionen IPCEI-Förderung in Lubmin

H2APEX veröffentlicht Geschäftszahlen 2025. Der Fokus liegt auf dem Wandel zum Dienstleister und dem Großprojekt Lubmin.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Transformation zum Dienstleister mit wiederkehrenden Umsätzen
  • Großprojekt Lubmin als zentraler Bewertungstreiber
  • Europäische Förderung von 167 Millionen Euro für Lubmin
  • Speichertochtergesellschaften bedienen wachsenden Markt

H2APEX steht vor einer Phase der Transparenz. Der Übergang vom reinen Projektentwickler zum Dienstleister mit wiederkehrenden Umsätzen muss sich nun in der Bilanz widerspiegeln. Die für Ende April angekündigten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 bilden dafür die entscheidende Grundlage.

Ein wesentlicher Treiber für die Bewertung ist das Großprojekt „WAL – Wasserstoff aus Lubmin“. Anfang 2026 sicherte sich das Unternehmen einen Vertrag als Projektmanagement-Berater für dieses Vorhaben. Dieser Kontrakt soll bereits im laufenden Turnus für berechenbare Einnahmen sorgen, während die physische Infrastruktur noch entsteht.

Die Finanzierung des Standorts Lubmin wird durch europäische Fördermittel in Höhe von rund 167 Millionen Euro gestützt. Um die Zeit bis zum vollständigen Abruf dieser Gelder zu überbrücken, besteht eine Partnerschaft mit Copenhagen Infrastructure Partners. Diese Kooperation sichert die Vorfinanzierung der anstehenden Projektphasen.

Indes positioniert sich das Unternehmen über spezialisierte Tochtergesellschaften im Bereich der Speichertechnologie. AKROS Energy und HydroExceed bedienen die wachsende Nachfrage nach chemischen Speichern und Hochdrucktanks. Experten taxieren das jährliche Marktwachstum in diesem Sektor bis zum Jahr 2033 auf rund 43 Prozent.

Investoren achten nun darauf, ob das Umsatzwachstum tatsächlich die prognostizierte Marke von 30 Prozent übertrifft. Im Mai folgt der Bericht zum ersten Quartal 2026, bevor am 10. Juni die ordentliche Hauptversammlung ansteht. Dort wird die Geschäftsführung den Zeitplan für die geplanten Elektrolyse-Kapazitäten von 100 Megawatt konkretisieren.

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