Gunnison Copper rückt direkt in den Fokus des US-Verteidigungsministeriums. Das Unternehmen ist dem Defense Industrial Base Consortium (DIBC) beigetreten. Damit sichert sich der Kupferproduzent einen Platz in der nationalen Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten.
Die Mitgliedschaft im DIBC zielt darauf ab, die heimischen Lieferketten für kritische Mineralien zu stärken. Für Gunnison Copper bedeutet dieser Schritt weit mehr als nur Prestige. Das Unternehmen erhält Zugang zu Fördergeldern, die das Eigenkapital der Aktionäre nicht verwässern. Hinzu kommen strategische Partnerschaften, um die Produktion von Kupfer auf US-Boden zu beschleunigen.
Das operative Tempo beeindruckt. Die Johnson Camp Mine nahm den Betrieb in weniger als 18 Monaten wieder auf und lieferte im September 2025 die ersten Kupferkathoden aus. Ein prominenter Abnehmer steht bereits fest: Amazon Web Services (AWS) bezieht das Metall für seine US-Rechenzentren.
Parallel dazu liefert die Partnerschaft mit Rio Tinto und deren Nuton-Technologie das nötige Know-how für die Gewinnung. Das Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem Gunnison-Kupferprojekt in Arizona. Eine aktuelle Wirtschaftlichkeitsstudie beziffert den Wert des Projekts nach Steuern auf rund zwei Milliarden US-Dollar.
Bei einer geplanten Laufzeit von 21 Jahren sollen insgesamt 3,2 Milliarden Pfund Kupfer gefördert werden. Die geschätzten Cash-Kosten liegen bei 1,69 US-Dollar pro Pfund. Das Unternehmen positioniert sich damit als skalierbare Quelle für die US-Verteidigungsindustrie und die verarbeitende Industrie.
An der Börse löste die Nachricht eine deutliche Reaktion aus. Die Aktie kletterte am Freitag um über 14 Prozent auf 0,31 Euro. Innerhalb einer Woche summiert sich das Plus damit auf fast 30 Prozent.
In den kommenden Monaten plant das Management eine Vor-Machbarkeitsstudie für das Flaggschiff-Projekt. Ferner erwartet Gunnison Copper die Monetarisierung von Steuergutschriften, um die Liquidität weiter zu stärken.
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