Green Bridge Metals macht Tempo in Minnesota. Der kanadische Explorer treibt derzeit zwei zentrale Rohstoffprojekte parallel voran. Im Fokus stehen Kupfer, Nickel und Titan. Das Ziel: Die steigende Nachfrage nach kritischen Metallen bedienen.
Grünes Licht für Serpentine
Die Behörden in Minnesota haben den Explorationsplan für das Serpentine-Projekt genehmigt. Damit kann das erste Kernbohrprogramm starten. Das Unternehmen hat den Dienstleister Foraco International beauftragt. Die Bohrtrupps sollen insgesamt mindestens 1.640 Meter bohren. Der Start ist noch vor August 2026 angesetzt.
Das Projektgebiet liegt in einem bekannten Kupfer-Nickel-Distrikt. Bisherige Daten zeigen eine abgeleitete Ressource von knapp 280 Millionen Tonnen. Das Gestein enthält dort 0,37 Prozent Kupfer und 0,12 Prozent Nickel.
Hinzu kommen gut 21 Millionen Tonnen an angezeigten Ressourcen mit leicht höheren Gehalten. Die anstehenden Bohrungen sollen diese historischen Daten bestätigen. Das Management sucht gezielt nach weiteren Kobalt- und Platinvorkommen. Langfristig plant Green Bridge eine erste wirtschaftliche Bewertung des Projekts.
Sichtbares Kupfer bei Titac
Parallel dazu liefert das Titac-Projekt erste optische Treffer. Die ersten drei Bohrlöcher des aktuellen Programms trafen auf sichtbares Kupfersulfid. Die Teams schlossen knapp 1.200 Bohrmeter ab.
Zusätzlich fanden die Geologen durchgehend Ilmenit. Dieses Titan-Eisen-Oxid prägt die südliche Titac-Ressource. Das Areal umfasst schätzungsweise 46,6 Millionen Tonnen mit 15 Prozent Titandioxid. Unabhängige Labore werten die entnommenen Proben aktuell aus.
Volatiler Ritt für Anleger
An der Börse zeigt die Aktie große Schwankungen. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 56 Prozent auf dem Kurszettel.
Das 52-Wochen-Hoch von 0,23 Euro aus dem Februar ist jedoch weit entfernt. Aktuell notiert das Papier gut 56 Prozent unter diesem Spitzenwert bei 0,10 Euro.
Die Volatilität liegt bei hohen 69 Prozent. Kurzfristig lenken nun die anstehenden Laborergebnisse aus dem Titac-Projekt den Kurs. Fallen die Werte positiv aus, stützt das den geplanten Start der Serpentine-Bohrungen im August.
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