Der US-Senat hat mit 50 zu 49 Stimmen ein 20-jähriges Bergbauverbot in Minnesota gekippt. Für Green Bridge Metals könnte das der entscheidende Wendepunkt sein — das Unternehmen sitzt mitten in dem betroffenen Gebiet.
Was der Senat beschlossen hat
Am 16. April 2026 stimmte der Senat für die Resolution H.J. Res. 140. Sie hebt das seit 2023 geltende Moratorium auf Minerallizenzen in 225.504 Acres des Superior National Forest auf. Das Gebiet enthält bedeutende Vorkommen von Kupfer, Nickel, Kobalt und Platinmetallen.
Die Resolution nutzt den Congressional Review Act, um das Verbot rückwirkend aufzuheben. Bergbaulizenzen gibt es dadurch nicht automatisch — aber die Unternehmen können wieder Anträge stellen und Erkundungsarbeiten unter den bestehenden Bundesvorschriften aufnehmen. Außerdem verhindert die Regelung, dass künftige Regierungen ein ähnliches Moratorium ohne neues Gesetz verhängen. Die Resolution liegt nun beim Präsidenten zur Unterzeichnung.
Titac-Projekt im Duluth Complex
Green Bridge Metals betreibt sein Titac-Projekt direkt im Duluth Complex — dem Kerngebiet der betroffenen Region. Ende März meldete das Unternehmen sichtbare Kupfermineralisierung in seinem ersten Bohrprogramm 2026. Über drei Bohrlöcher und knapp 1.200 Meter identifizierten die Geologen Mineralisierungszonen in Tiefen zwischen 100 und 450 Metern.
Das Unternehmen prüft derzeit, wie die Kupferfunde räumlich mit der bekannten Titandioxid-Ressource am Standort Titac South zusammenhängen. Diese ist auf rund 46,6 Millionen Tonnen bei 15 Prozent TiO₂ geschätzt. Ein möglicher gemeinsamer Abbau beider Rohstoffe würde die Wirtschaftlichkeit des Projekts erheblich verbessern.
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Kurs verdoppelt, RSI im Keller
Die Aktie hat seit Jahresbeginn um mehr als 130 Prozent zugelegt und notiert aktuell bei 0,15 Euro. Trotz dieser starken Performance zeigt der RSI mit einem Wert von 17 eine deutliche technische Überverkauft-Situation an — bei einer annualisierten Volatilität von rund 110 Prozent ist das kein ungewöhnlicher Ausschlag.
Vom 52-Wochen-Hoch bei 0,22 Euro ist der Kurs noch gut 30 Prozent entfernt. Das Moratorium-Ende könnte neuen Schwung bringen — vorausgesetzt, der Präsident unterzeichnet die Resolution.
Was noch fehlt
Das Bergbauverbot im angrenzenden Boundary Waters Canoe Area Wilderness bleibt bestehen. Titac liegt außerhalb dieser Schutzzone, aber jedes Projekt braucht weiterhin vollständige Umweltprüfungen auf Bundes- und Staatsebene. Der Weg von der wiederhergestellten Lizenzfähigkeit bis zur tatsächlichen Produktion ist lang — und teuer. Die nächsten Assay-Ergebnisse aus dem laufenden Bohrprogramm werden zeigen, ob die Kupferfunde wirtschaftlich relevant sind.
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