Green Bridge Metals hat die finalen Ergebnisse aus dem ersten Diamantbohrprogramm an der South Contact Zone des Titac-Projekts im Nordosten Minnesotas vorgelegt. Die Zahlen liefern der Gesellschaft die Grundlage, die vorgezogene zweite Bohrphase mit klarer Zielrichtung zu starten.
Kupfer und Titandioxid über lange Abschnitte
Bohrloch TS26-004a durchschnitt 195,0 Meter mit einem Gehalt von 0,25 Prozent Kupfer und 10,18 Prozent Titandioxid. Diese Mächtigkeit über eine derart lange Strecke gilt als zentrales Ergebnis des Phase-1-Programms.
Ergänzend traf das Step-out-Bohrloch TS26-007 an einem bislang ungetesteten geophysikalischen Ziel auf 12,0 Meter mit 0,20 Prozent Kupfer, 8,33 Prozent Titandioxid und 0,15 Prozent Vanadiumpentoxid.
Damit bestätigte sich die Mineralisierung an einer Stelle, die zuvor nur über geophysikalische Anomalien vermutet worden war – ein Hinweis darauf, dass das South-Contact-System weiter reicht als bislang angenommen.
Alle sechs Bohrungen treffen Sulfide
Nach Unternehmensangaben durchschnitten sämtliche sechs Bohrlöcher der ersten Phase Sulfidmineralisierung. Diese Konsistenz über das gesamte Programm hinweg deckt sich mit dem geologischen Modell, das Green Bridge Metals für die South Contact Zone entwickelt hat. Für ein frühphasiges Explorationsunternehmen ist eine derartige Trefferquote ein selten eindeutiges Signal, dass die Lagerstättenannahmen tragen.
Phase 2 vorgezogen, Scoping-Studie im Blick
Die Ergebnisse haben laut Unternehmensangaben das Vertrauen in das geologische Modell von Titac South gestärkt und die Entscheidung untermauert, die zweite Bohrphase zu beschleunigen. Phase 2 soll gezielt Kupfer einbeziehen und die bestehende Ressource an Titac North erweitern. Parallel dazu laufen metallurgische Testarbeiten, die zusammen mit den Bohrergebnissen eine Scoping-Studie bis Ende 2027 stützen sollen.
Diese Terminsetzung markiert einen wichtigen Fixpunkt für Anleger: Bis dahin muss Green Bridge Metals zeigen, dass sich die guten Einzelergebnisse aus Phase 1 zu einer belastbaren, wirtschaftlich bewertbaren Ressource verdichten lassen. Die jüngsten Abschnitte liefern dafür einen ersten, datengestützten Beleg – die eigentliche Bestätigung muss die kommende Bohrkampagne erbringen.
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