Graphite One zieht zum Monatsende das Tempo an: Nach der jüngsten Kapitalerhöhung stehen jetzt die nächsten, ganz praktischen Schritte an. Im Mittelpunkt stehen mehr Handelbarkeit für Investoren und die Vorbereitung der nächsten Projektphase in den USA. Doch warum sind ausgerechnet Warrants und ein Personalwechsel für den weiteren Kurs so wichtig?
Warrants sollen ab Dienstag handelbar sein
Der wichtigste Februar-Meilenstein war der Abschluss einer öffentlichen Aktienplatzierung über brutto 35 Mio. C$. Verkauft wurden 20.002.000 „Units“ zu je 1,75 C$ – jeweils bestehend aus einer Stammaktie und einem Kaufwarrant. Jeder Warrant berechtigt zum Kauf einer weiteren Aktie zu 2,25 C$ und läuft 36 Monate.
Jetzt folgt der nächste Schritt: Die Warrants aus der am 18. Februar 2026 geschlossenen „Best-Efforts“-Platzierung sollen an der TSX Venture Exchange gelistet werden. Graphite One rechnet damit, dass rund 20.002.000 Warrants voraussichtlich um den 3. März 2026 unter dem Symbol GPH.WT.A in den Handel starten. Für Anleger erhöht das in der Regel die Liquidität und macht das Instrument einfacher handelbar.
Wofür das Geld gedacht ist
Die Nettoerlöse will das Unternehmen vor allem in die geplante Anlage für fortschrittene Anodenmaterialien lenken – konkret in Design, Engineering, Genehmigungen und Ausrüstung. Ein Teil fließt zudem ins allgemeine Working Capital. Unterm Strich: Das Kapital soll nicht „auf dem Konto liegen“, sondern die Projektumsetzung beschleunigen.
An der Börse bleibt der Titel dabei angeschlagen: Auf 30-Tage-Sicht liegt die Aktie deutlich im Minus (Schlusskurs Freitag: 0,84 €), was die Bedeutung greifbarer Fortschritte bei Finanzierung und Umsetzung zusätzlich erhöht.
Community-Job und Finanzierungsschiene: EXIM als große Klammer
Parallel zur Kapitalmarktseite stärkt Graphite One die lokale Verankerung in Alaska: Lucille Carter wurde zur Vice President of Community Relations ernannt und startet sofort, stationiert im Anchorage-Büro. Der Schritt unterstreicht den Anspruch, die Beziehungen zu den Gemeinden in Alaska eng zu führen, während das Graphite-Creek-Projekt voranschreitet.
Finanziell ist das Ganze in eine größere Strategie eingebettet: EXIM hat laut Unternehmen Letter of Interest für Graphite Creek auf 670 Mio. US-$ und für eine geplante Anlage in Ohio auf 1,4 Mrd. US-$ (Laufzeit 15 Jahre) aufgestockt. Erwartet wird, dass EXIM etwa 70% des Gesamtkapitals abdecken könnte. Formale EXIM-Anträge will Graphite One 2026 einreichen; über die restlichen rund 30% werde mit großen Banken gesprochen.
Zum strategischen Narrativ passt auch der industrielle Rahmen: Die Ohio-Planung sieht eine schrittweise Produktion bis auf 100.000 Tonnen Anoden-Aktivmaterial pro Jahr vor.
Konkrete nächste Termine
Der kurzfristig nächste Fixpunkt ist der erwartete Handelsstart der Warrants um den 3. März 2026. 2026 sollen außerdem die formalen EXIM-Anträge folgen – zusammen mit der Klärung der verbleibenden Finanzierungslücke über Bankgespräche.
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