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Symbolbild, KI-generiert

Graphite One Aktie: 2,07 Milliarden Dollar möglich

US-Regierung verschärft Exportbestimmungen für strategische Rohstoffe. Graphite One treibt Anodenwerk in Ohio und Graphitmine in Alaska voran.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Washington erlässt neue Exportregeln
  • EPA prüft Ohio-Fabrikantrag
  • Umweltstudie für Alaska geplant
  • Aktie stabilisiert sich trotz Verlusten

Washington setzt auf Unabhängigkeit bei kritischen Rohstoffen. Am 30. Juli erließ die US-Regierung neue Regeln für den Export strategischer Materialien.

Die USA sind bei Naturgraphit bisher zu 100 Prozent auf Importe angewiesen. Das Weiße Haus stuft diese Abhängigkeit offiziell als Sicherheitsrisiko für die Energie- und Verteidigungssektoren ein. Graphite One profitiert direkt von dieser Kurskorrektur, da das Unternehmen die einzige integrierte Produktion auf US-Boden plant.

Meilensteine in Ohio und Alaska

Das Unternehmen erreicht derweil wichtige Etappen in seinen Genehmigungsverfahren. In Ohio hat die Umweltbehörde EPA den Antrag für die Fabrik für Anodenmaterial als administrativ vollständig eingestuft. Damit beginnt nun die technische Detailprüfung. Das Ziel: Die Produktion von synthetischem Graphit soll Ende 2027 anlaufen.

In Alaska steht für das Projekt Graphite Creek eine umfangreiche Umweltprüfung an. Die US-Armee empfahl diesen Schritt zuletzt offiziell. Ein Environmental Impact Statement gilt als die strengste Form der Prüfung in den USA. Die Geschäftsführung betonte, sich bereits seit längerem auf diese hohen Anforderungen vorbereitet zu haben. Die erste Förderung ist für das Jahr 2029 geplant.

Stabilisierung auf niedrigem Niveau

An der Börse sorgten die politischen Signale für eine Stabilisierung. Dennoch notiert die Aktie mit 0,5250 Euro weiterhin massiv unter ihrem Jahreshoch. Der Wert verlor im laufenden Jahr mehr als 58 Prozent.

Technische Indikatoren deuten derweil auf eine Bodenbildung hin. Der Relative Strength Index stieg zuletzt auf 40,6 Punkte und verließ damit die überverkaufte Zone. Hoffnung schöpfen Anleger obendrein aus einer möglichen Milliardenfinanzierung durch die US-Export-Import-Bank. Diese signalisierte bereits unverbindliches Interesse an Krediten über 2,07 Milliarden Dollar.

In den kommenden Monaten stehen die endgültigen Behördenentscheidungen an. Sie entscheiden über den weiteren Zeitplan für den Aufbau einer autarken US-Graphitversorgung.

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