Die Aktie des Industriebedarfhändlers W.W. Grainger steht unter Beobachtung. Grund sind umfangreiche Aktienverkäufe durch den Vorstandsvorsitzenden, die in den letzten Tagen für Schlagzeilen sorgten. Sie fallen in eine Phase, in der die Aktie bereits deutliche Verluste verzeichnet hat.
CEO verkauft Anteile im Millionenwert
Donald G. Macpherson, Chairman und CEO von Grainger, hat am 4. und 5. Dezember insgesamt 26.302 Stammaktien im Wert von rund 25,9 Millionen US-Dollar veräußert. Die Verkäufe lagen im Bereich zwischen 962,93 und 978,41 Dollar je Aktie und erfolgten im Rahmen eines vorgeplanten 10b5-1-Handelsplans. Parallel dazu nahm Macpherson Aktienoptionen wahr und erwarb 30.663 Aktien zu einem Preis von 311,26 Dollar je Stück. Nach diesen Transaktionen hält er noch direkt 103.885 Unternehmensanteile.
Aktie zeigt volatile Entwicklung
Die Grainger-Aktie notiert in der Nähe ihres 52-Wochen-Tiefs von 893,99 Dollar und hat im vergangenen Jahr etwa 18% an Wert verloren. Nach einem Kursschluss von 995,57 Dollar am 10. Dezember legte das Papier am Folgetag jedoch um 3,8% auf 1.032,75 Dollar zu. Der 52-Wochen-Höchststand liegt bei 1.169,73 Dollar.
Die durchschnittliche Analystenbewertung für die Aktie fällt zurückhaltend aus und liegt bei „Hold“ oder „Reduce“. Das durchschnittliche Kursziel bewegt sich zwischen 1.009 und 1.017 Dollar.
Starke Quartalszahlen als Gegenpol
Trotz des aktuellen Kursdrucks lieferte Grainger zuletzt solide Zahlen. Im dritten Quartal 2025 übertraf der Konzern die Erwartungen der Analysten. Der Gewinn je Aktie (EPS) lag bei 10,21 Dollar, die Prognose hatte bei 9,95 Dollar gelegen. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 6,1% auf 4,66 Milliarden Dollar. Das Unternehmen bekräftigte zudem seine Jahresprognose für 2025 mit einem erwarteten EPS zwischen 39,00 und 39,75 Dollar.
Gemischte Signale von institutionellen Investoren
Auch große Investoren positionieren sich unterschiedlich. Während State Street Corp. und Daiwa Securities Group ihre Anteile im zweiten Quartal aufstockten, reduzierte der California Public Employees Retirement System seine Beteiligung um 6,4%. Institutionelle Anleger halten insgesamt etwa 80,7% der Grainger-Aktien.
Die nächste Bewährungsprobe für die Aktie werden die Quartalszahlen im Januar 2026 sein. Bis dahin dürften die jüngsten Insider-Verkäufe und die vorsichtige Analystenstimmung weiter für ein ambivalentes Bild sorgen.
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