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Gossamer Bio Aktie: Entscheidung im Juni

Nach dem Scheitern der PROSERA-Studie und massivem Stellenabbau hängt die Zukunft von Gossamer Bio von einem entscheidenden FDA-Meeting im Juni 2026 ab.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Entscheidendes FDA-Meeting für Seralutinib im Juni
  • Stellenabbau von 48 Prozent der Belegschaft
  • Finanzierung bis ins erste Quartal 2027 gesichert
  • Analysten stufen Aktie nach Studienergebnis herab

Gossamer Bio steht am Scheideweg. Nach dem Scheitern der PROSERA-Studie im Februar und einer massiven Entlassungswelle im März richtet sich der Blick nun auf die US-Arzneimittelbehörde FDA. Ein geplantes Treffen im Juni 2026 soll klären, ob der Hoffnungsträger Seralutinib zur Behandlung von Lungenhochdruck überhaupt noch eine regulatorische Zukunft hat.

Fokus auf das FDA-Meeting

Der Auslöser für die aktuelle Unsicherheit liegt in den enttäuschenden Ergebnissen der Phase-3-Studie PROSERA. Da der primäre Endpunkt statistisch nicht erreicht wurde, musste Gossamer Bio seine gesamte Strategie überdenken. Das Unternehmen plant nun ein sogenanntes Type-C-Meeting mit der FDA, um die Daten zu analysieren und mögliche Wege für das weitere Entwicklungsprogramm auszuloten.

Marktteilnehmer erwarten, dass bis Juli 2026 Klarheit darüber herrscht, ob und wie Seralutinib weitergeführt werden kann. In der Zwischenzeit wurde die Rekrutierung für eine weitere Studie (SERANATA) pausiert, da die Auswirkungen der PROSERA-Ergebnisse zunächst vollständig bewertet werden müssen.

Radikaler Sparkurs zur Cash-Sicherung

Um die Zeit bis zur regulatorischen Klärung finanziell zu überbrücken, hat das Management drastische Einschnitte vorgenommen. Am 17. März wurde der Abbau von 77 Stellen bekannt gegeben, was etwa 48 % der gesamten Belegschaft entspricht. Diese Maßnahme soll die Ressourcen auf die kurzfristigen Prioritäten konzentrieren und die Liquidität sichern.

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Die finanzielle Lage im Überblick:
– Nettoverlust 2025: 170,4 Mio. USD
– Cash-Bestand Ende 2025: 136,9 Mio. USD
– Stellenabbau: 77 Positionen (ca. 48 %)
– Finanzierung gesichert bis: Q1 2027

Angesichts der unsicheren Aussichten für Seralutinib reagierten auch die Analysten. Cantor Fitzgerald stufte die Aktie am 23. März auf „Neutral“ herab. Das Analysehaus verwies dabei auf den unklaren regulatorischen Pfad, der die Bewertung des Unternehmens derzeit belastet.

Nach dem hohen Nettoverlust im vergangenen Jahr hängt die langfristige Überlebensfähigkeit von Gossamer Bio nun maßgeblich von den Gesprächen im Juni ab. Sollte die FDA keine klare Perspektive für Seralutinib aufzeigen, dürfte der finanzielle Spielraum trotz der jüngsten Sparmaßnahmen schnell schrumpfen. Bis Juli 2026 müssen Anleger mit einer anhaltenden Hängepartie rechnen.

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