GoPro startet mit einem Hardware-Partner ins neue Jahr. Die Ankündigung einer speziellen Laptop-Edition mit ASUS soll das Unternehmen weiter von der Abhängigkeit vom Action-Camera-Markt lösen. Gleichzeitig profitiert die Aktie von einem erneuten Aufleben des Retail-Interesses zu Jahresbeginn.
Strategische Partnerschaft mit ASUS
Der kürzlich vorgestellte ASUS ProArt GoPro Edition Laptop steht im Mittelpunkt der Kooperation. Das 13-Zoll Convertible-Modell richtet sich gezielt an professionelle Content Creator. Neben dem leichten Gehäuse integriert die Hardware dedizierte KI-Beschleunigung für die Verarbeitung von hochauflösenden und 360-Grad-Videos.
Ein zentrales Software-Element ist die neue StoryCube-App, die eine direkte Verbindung zwischen dem GoPro Cloud-Speicher und lokalen Bearbeitungs-Workflows herstellt. Diese Partnerschaft markiert einen konkreten Schritt, das Geschäft über den reinen Kameraverkauf hinaus auszubauen und in den professionellen Computing-Markt vorzudringen.
Meme-Dynamik und finanzielle Treiber
Die Aktie hat seit Jahresbeginn etwa 5% zugelegt und liegt damit vor vielen Branchenmitbewerbern. Sie notiert jedoch weiterhin volatil bei rund 1,50 US-Dollar – etwa 50% unter den Höchstständen des vergangenen Jahres. Anleger müssen die aktuelle Retail-Dynamik gegen die langfristigen Restrukturierungsbemühungen des Unternehmens abwägen.
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Parallel zur Hardware-Offensive treibt GoPro sein KI-Daten-Lizenzgeschäft voran. Das Programm zur Bereitstellung von Trainingsdaten hat eine Schwelle von über 300.000 Stunden an von Abonnenten beigesteuertem Videomaterial überschritten. Die Geschäftsführung erwartet für 2026 ein bereinigtes EBITDA von mehr als 40 Millionen US-Dollar und damit eine Rückkehr in die Profitabilität.
Ausblick auf die Schuldenlast
Die finanzielle Lage bleibt anspruchsvoll. Das Unternehmen verwaltet eine Bruttoverschuldung von 182,4 Millionen US-Dollar. Kürzliche Anpassungen an Kreditvereinbarungen berücksichtigen nun die gestiegenen Kamera-Zollsätze von 19%. Zudem wurde ein Finanzierungspaket über 50 Millionen US-Dollar für in diesem Jahr fällige Wandelschuldverschreibungen gesichert.
Die entscheidende Frage für 2026 wird sein, ob die neuen Einnahmequellen aus KI-Lizenzen und der ASUS-Partnerschaft den anhaltenden Rückgang der Kern-Kameraverkäufe ausgleichen können. Die nächsten Quartalszahlen werden hierfür einen wichtigen Indikator liefern.
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