GoPro bricht zu neuen Ufern auf. Der Spezialist für Action-Kameras hat die Unternehmensberatung Oliver Wyman engagiert, um den Einstieg in den Verteidigungs- und Luftfahrtmarkt zu forcieren. Damit will das Unternehmen seine Abhängigkeit vom schwankenden Privatkundengeschäft massiv reduzieren.
Vom Hobby-Gadget zum Rüstungsgut
Die Technik ist bereits informell in verschiedenen Regierungsanwendungen im Einsatz. Ausschlaggebend sind die hohe Widerstandsfähigkeit und die Bildstabilisierung der Geräte. Nun soll ein skalierbares Geschäftsmodell entstehen, das die kompakten Kameras gegen die oft sperrigen Systeme traditioneller Rüstungsanbieter positioniert. Ein wichtiger Meilenstein war die Artemis II-Mission der NASA Anfang April, bei der GoPro-Hardware den Flug der Orion-Kapsel im Weltraum dokumentierte.
Hoffnungsträger GP3-Chip
Große Hoffnungen ruhen auf der neuen Chip-Generation. Auf der NAB Show in Las Vegas wird die Premiere des GP3-Prozessors erwartet. Dieser 5-Nanometer-Chip bietet laut Unternehmen die doppelte Rechenleistung und verfügt über eine dedizierte KI-Einheit. Diese Leistung ist die Voraussetzung, um die strengen regulatorischen Anforderungen im Militär- und Profibereich zu erfüllen.
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Der Strategiewechsel ist eine Reaktion auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2025, in dem der Umsatz um 19 Prozent auf 652 Millionen US-Dollar einbrach. Im vierten Quartal verbuchte GoPro zudem einen Nettoverlust. Die Börse reagiert positiv auf die Neuausrichtung: Die Aktie legte heute um über 17 Prozent auf 0,78 Euro zu.
Wichtige Termine im zweiten Quartal
- 19.–22. April 2026: NAB Show in Las Vegas (GP3-Premiere)
- Ende April / Anfang Mai 2026: Quartalsbericht Q1
- 2. Juni 2026: Virtuelle Hauptversammlung
Die kommenden Wochen werden für GoPro richtungsweisend. Neben der technischen Premiere des GP3-Chips auf der NAB Show steht die Veröffentlichung der Q1-Zahlen Ende April an, die zeigen werden, ob sich die finanzielle Lage nach dem verlustreichen Vorjahr stabilisiert.
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