Der Goldpreis klebt förmlich an der Marke von 4.700 US-Dollar. Anleger halten sich spürbar zurück. Eine der wichtigsten Makrowochen des Jahres steht an. Die Blockade der Straße von Hormus treibt die Ölpreise. Das befeuert die Inflation. Nun blickt der Markt gespannt auf die US-Notenbank.
Zinsentscheid und Stagflations-Test
Am 29. April entscheidet die Fed über die Zinsen. Der Markt rechnet fest mit einer Nullrunde auf dem Niveau von rund 3,6 Prozent. Entscheidend ist vielmehr der Tonfall des neuen Fed-Chefs Kevin Warsh. Er signalisierte zuletzt eine straffere Bilanzpolitik und weniger Prognosen.
Einen Tag später folgen die US-Wachstumsdaten für das erste Quartal. Analysten erwarten ein schwaches Plus von 1,8 Prozent. Parallel dazu erscheint der wichtige PCE-Preisindex. Dieser könnte im Jahresvergleich auf 3,1 Prozent klettern. Die Folge: ein toxischer Mix aus schwachem Wachstum und hartnäckiger Inflation.
Asien kauft, der Westen verkauft
Hinter den Kulissen zeigt sich eine historische Spaltung. Westliche Investoren ziehen massiv Kapital ab. Im März flossen weltweit 12 Milliarden US-Dollar aus physisch besicherten Gold-ETFs ab. Ein absoluter Negativrekord. Asiatische Käufer fangen diesen Druck jedoch auf.
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Festlandchina verzeichnete in diesem Jahr bereits ETF-Zuflüsse von über acht Milliarden Dollar. Der gesamte asiatische Raum meldete das stärkste Quartal der Geschichte. Hinzu kommen die Notenbanken. Der Branchenverband World Gold Council erwartet für das laufende Jahr massive Käufe von rund 850 Tonnen.
Kursziele der Großbanken
Die anhaltende geopolitische Prämie und die asiatische Nachfrage stützen die langfristigen Prognosen. Führende Investmentbanken rufen für das Jahresende deutlich höhere Kursziele aus:
- JPMorgan: 6.300 US-Dollar
- Union Bancaire Privée: 6.000 US-Dollar
- UBS: 5.600 US-Dollar
- Goldman Sachs: 5.400 US-Dollar
Kurzfristig gibt jedoch die US-Notenbank den Takt vor. Fällt das US-Wachstum am Donnerstag schwächer aus als erwartet, weckt das Rezessionssorgen. Das stützt den Goldpreis als sicheren Hafen. Ein starker Inflationswert treibt hingegen die Anleiherenditen nach oben und belastet das Edelmetall.
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