Startseite » Forex » Goldpreis LBMA: Entwicklungen absehbar?

Goldpreis LBMA: Entwicklungen absehbar?

Spekulationen über einen Waffenstillstand im Nahen Osten und eine restriktive US-Zinspolitik drücken den Goldpreis deutlich. Analysten bleiben trotz des Rücksetzers langfristig optimistisch.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Gold verliert rund 20 Prozent seit Allzeithoch
  • Zinserwartungen und starke US-Anleihen belasten
  • Technische Indikatoren signalisieren Überverkauf
  • Langfristziele von Banken bleiben hoch

Geopolitische Krisen gelten traditionell als Garant für steigende Edelmetallpreise. Aktuell erleben Anleger am Goldmarkt jedoch eine paradoxe Situation. Während Spekulationen über einen Waffenstillstand im Nahen Osten die Risikoprämie schmelzen lassen, sorgt die Zinspolitik der US-Notenbank für erheblichen Gegenwind.

Das Iran-Paradoxon und die Zinsen

Analysten sprechen derzeit vom sogenannten „Iran-Paradox“. Der eskalierende Konflikt trieb den Goldpreis zunächst kräftig nach oben. Der parallel verlaufende Anstieg der Ölpreise auf über 110 US-Dollar weckte im Anschluss globale Stagflationsängste. Als Reaktion signalisierten die Zentralbanken, allen voran die US-Notenbank Fed, eine anhaltend restriktive Geldpolitik.

Zinssenkungen für das Jahr 2026 sind an den Märkten mittlerweile vollständig ausgepreist. Da Gold keine Zinsen abwirft, rotieren Investoren zunehmend in hochverzinsliche Anleihen und den erstarkenden US-Dollar. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihen kletterte zuletzt auf 4,384 Prozent und erhöht damit die Opportunitätskosten für Edelmetall-Investoren.

Schwindende Kriegsprämie trifft auf schwache Technik

Berichte über einen möglichen 15-Punkte-Waffenstillstandsplan zwischen den USA und dem Iran haben die geopolitische Kriegsprämie aus dem Markt genommen. Das macht das Edelmetall anfällig für technische Verkäufe. Seit dem Allzeithoch von knapp 5.595 US-Dollar Ende Januar hat Gold rund 20 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 4.447 US-Dollar.

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Goldpreis LBMA?

Die technischen Indikatoren zeichnen ein bärisches Bild, auch wenn der Markt Anzeichen einer Übertreibung nach unten zeigt. Der 14-Tage-RSI signalisiert mit einem Wert von 27,6 überverkaufte Bedingungen. Fällt der Kurs unter die wichtige Unterstützungszone bei 4.405 US-Dollar, droht ein weiterer Rücksetzer in Richtung der 4.300-Dollar-Marke. Der wichtigste Widerstand nach oben liegt aktuell beim 100-Tage-Durchschnitt von 4.609 US-Dollar.

Analysten bleiben langfristig optimistisch

Trotz der aktuellen Schwächephase halten große Investmentbanken an ihren Langfristprognosen fest. Goldman Sachs bestätigt ein Jahresendziel von 5.400 US-Dollar und verweist auf anhaltende Strukturkäufe der Zentralbanken, die weit über dem Niveau von 2022 liegen. J.P. Morgan sieht sogar Potenzial bis 6.000 US-Dollar, angetrieben durch eine globale Diversifizierung weg vom US-Dollar.

Kurzfristig richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer auf neue Makrodaten. Für den heutigen Donnerstag stehen neben den wöchentlichen US-Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung auch Reden mehrerer Fed-Vertreter auf der Agenda, die weitere Hinweise auf den geldpolitischen Kurs liefern werden.

Anzeige

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen?! Neue Goldpreis LBMA-Analyse vom 26. März liefert die Antwort:

Die neusten Goldpreis LBMA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Goldpreis LBMA-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Goldpreis LBMA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Goldpreis LBMA

Goldpreis LBMA Chart

Weitere Nachrichten zu Goldpreis LBMA