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Goldpreis LBMA: 4.759 USD bei Waffenstillstands-Deadline

Der Goldkurs verliert an Boden, während der Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran ausläuft. Trotz institutioneller Käufe drücken Zinserwartungen und ein starker Dollar den Preis.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Waffenstillstandsende belastet Goldpreis
  • Starker Dollar und Zinsdruck wirken negativ
  • Zentralbanken nutzen Korrektur für Käufe
  • Gold-ETFs verzeichnen wieder Zuflüsse

Der US-Iran-Waffenstillstand endet offiziell heute — und Gold reagiert nervös. Der Preis notiert bei 4.759 Dollar je Unze, rund 23 Dollar unter dem Vortagsschluss. Beide Seiten zögern, ohne unterzeichnetes Abkommen zu verlängern.

Geopolitik trifft Zinsdruck

Trump warf dem Iran am Wochenende vor, mit Schüssen in der Straße von Hormus den Waffenstillstand verletzt zu haben. Die Drohung massiver Gegenschläge hängt seitdem im Raum. Vizepräsident JD Vance soll die US-Delegation in Islamabad erneut anführen — der Iran schickt ebenfalls Vertreter.

Das Paradoxe: Steigende Energiepreise treiben Inflationserwartungen, die Fed bleibt eingefroren, der Dollar legt zu. Das belastet Gold, obwohl das Metall eigentlich als Inflationsschutz gilt. Höhere Zinsen machen das zinslose Edelmetall schlicht weniger attraktiv.

Seit Ende Februar — dem Start der US- und israelischen Angriffe auf den Iran — ist Gold rund 8 Prozent gefallen. Der 5-Tage-Durchschnitt bei 4.813 Dollar und der 50-Tage-Durchschnitt bei knapp 4.810 Dollar liegen beide über dem aktuellen Kurs. Der RSI notiert bei 46 — neutral, ohne klares Signal.

Institutionelle Käufer bleiben aktiv

Trotz der Kursschwäche kaufen Zentralbanken weiter. Polen addierte zuletzt 11 Tonnen, Usbekistan 9 Tonnen, China 5 Tonnen. Alle drei behandelten die Korrektur als Einstiegsgelegenheit.

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ETF-Zuflüsse drehten zum dritten Mal in Folge ins Positive: In der Woche bis zum 17. April flossen 21,7 Tonnen in Gold-ETFs. Der Jahres-Nettozufluss liegt damit bei 117,4 Tonnen — allerdings kompensiert das die März-Abflüsse von 89,6 Tonnen noch nicht vollständig. Chinesische Gold-ETFs verzeichnen im Jahresverlauf Zuflüsse von 8,1 Milliarden Dollar, während US-Produkte über 2 Milliarden Dollar verloren.

Binäres Risiko bis Handelsschluss

Die Preisspanne für heute liegt zwischen 4.761 und 4.882 Dollar. Bricht der Waffenstillstand ohne Einigung zusammen, könnte Gold scharf nach oben ausbrechen — vorausgesetzt, Öl bleibt unter 100 Dollar je Barrel.

Goldman Sachs sieht Gold langfristig bei 5.400 Dollar. JPMorgan, Wells Fargo, UBS und Bank of America prognostizieren sogar über 6.000 Dollar. Kurzfristig entscheidet jedoch Islamabad: Verlängerung oder Eskalation. Am Donnerstag folgen die US-PMI-Daten für April sowie neue Zahlen zu Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe — der nächste fundamentale Test.

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