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Symbolbild, KI-generiert

Goldpreis LBMA: 13% unter Rekordhoch

Der Goldpreis konsolidiert nach dem Rekordhoch vom Januar. Zentralbankkäufe und geopolitische Spannungen stützen den Kurs.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Goldpreis fiel 13 Prozent vom Rekord
  • Zentralbanken kaufen weiter Gold
  • Charttechnik: 4.500 Dollar als Stütze
  • Analysten sehen Kurspotenzial bis 5.900 Dollar

Ende Januar markierte Gold ein historisches Hoch. Seitdem hat das Edelmetall rund 13 Prozent an Wert verloren. Der Preis pendelt sich aktuell bei 4.618 US-Dollar ein. Ein Ausverkauf sieht anders aus. Im Hintergrund stützen mächtige Käufer den Markt.

Zentralbanken stützen den Kurs

Notenbanken schichten ihre Währungsreserven massiv um. Sie reduzieren den Anteil des US-Dollars und kaufen stattdessen Gold. Prognosen gehen für 2026 von monatlichen Käufen um die 60 Tonnen aus. Das schafft einen stabilen Boden für den Preis.

Parallel dazu bremst die US-Notenbank Fed. Die amerikanische Wirtschaft wächst robust. Die Inflation bleibt hartnäckig. Zinssenkungen verschieben sich daher weiter in die Zukunft. Hohe Zinsen belasten Gold normalerweise. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten gleichen diesen Effekt jedoch aus.

Wichtige charttechnische Marken

Charttechniker blicken jetzt auf die Marke von 4.500 US-Dollar. Hier verläuft die 150-Tage-Linie. Sie dient als wichtige Unterstützung. Fällt der Kurs darunter, drohen weitere Verluste.

Nach oben blockiert die 50-Tage-Linie bei knapp 4.900 US-Dollar den Weg. Ein Schlusskurs über diesem Widerstand wäre ein starkes Kaufsignal. Dann rücken die alten Rekordstände wieder in den Fokus.

Analysten bleiben optimistisch

Die großen Investmentbanken rechnen für den weiteren Jahresverlauf mit steigenden Notierungen. Sie verweisen auf die US-Zwischenwahlen und mögliche neue Zölle.

  • UBS: Erwartet bis Ende 2026 einen Anstieg auf 5.900 US-Dollar. Die Bank rät zu Käufen bei Rücksetzern.
  • Goldman Sachs: Sieht das Kursziel zum Jahresende bei 5.400 US-Dollar.
  • J.P. Morgan: Rechnet im vierten Quartal mit einem Durchschnittspreis von gut 5.000 US-Dollar.

Der nächste Impuls für den Goldpreis hängt am US-Dollar. Gibt die amerikanische Währung nach, rechnen Marktbeobachter mit frischem Kapital. Dann dürften auch die zuletzt schwachen ETF-Zuflüsse wieder deutlich anziehen.

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