Ende Januar markierte Gold ein historisches Hoch. Seitdem hat das Edelmetall rund 13 Prozent an Wert verloren. Der Preis pendelt sich aktuell bei 4.618 US-Dollar ein. Ein Ausverkauf sieht anders aus. Im Hintergrund stützen mächtige Käufer den Markt.
Zentralbanken stützen den Kurs
Notenbanken schichten ihre Währungsreserven massiv um. Sie reduzieren den Anteil des US-Dollars und kaufen stattdessen Gold. Prognosen gehen für 2026 von monatlichen Käufen um die 60 Tonnen aus. Das schafft einen stabilen Boden für den Preis.
Parallel dazu bremst die US-Notenbank Fed. Die amerikanische Wirtschaft wächst robust. Die Inflation bleibt hartnäckig. Zinssenkungen verschieben sich daher weiter in die Zukunft. Hohe Zinsen belasten Gold normalerweise. Die anhaltenden Spannungen im Nahen Osten gleichen diesen Effekt jedoch aus.
Wichtige charttechnische Marken
Charttechniker blicken jetzt auf die Marke von 4.500 US-Dollar. Hier verläuft die 150-Tage-Linie. Sie dient als wichtige Unterstützung. Fällt der Kurs darunter, drohen weitere Verluste.
Nach oben blockiert die 50-Tage-Linie bei knapp 4.900 US-Dollar den Weg. Ein Schlusskurs über diesem Widerstand wäre ein starkes Kaufsignal. Dann rücken die alten Rekordstände wieder in den Fokus.
Analysten bleiben optimistisch
Die großen Investmentbanken rechnen für den weiteren Jahresverlauf mit steigenden Notierungen. Sie verweisen auf die US-Zwischenwahlen und mögliche neue Zölle.
- UBS: Erwartet bis Ende 2026 einen Anstieg auf 5.900 US-Dollar. Die Bank rät zu Käufen bei Rücksetzern.
- Goldman Sachs: Sieht das Kursziel zum Jahresende bei 5.400 US-Dollar.
- J.P. Morgan: Rechnet im vierten Quartal mit einem Durchschnittspreis von gut 5.000 US-Dollar.
Der nächste Impuls für den Goldpreis hängt am US-Dollar. Gibt die amerikanische Währung nach, rechnen Marktbeobachter mit frischem Kapital. Dann dürften auch die zuletzt schwachen ETF-Zuflüsse wieder deutlich anziehen.
Stand heute, 8. November: Goldpreis LBMA – Kaufen, halten oder verkaufen?
Wer in Goldpreis LBMA investiert ist oder einen Einstieg prüft, sollte die Lage jetzt neu bewerten. Die Gratis-Analyse vom 8. November gibt die klare Antwort – und zeigt, warum Abwarten gerade jetzt riskanter sein kann, als es wirkt.
