Goldman Sachs hat seine legendäre „Conviction List – Directors‘ Cut“ für März 2026 überarbeitet – und setzt dabei auf Werte, die noch vor Kurzem als Old Economy galten. Neu aufgenommen: der Ölkonzern ConocoPhillips und der Rüstungszulieferer Loar Holdings. Die US-Investmentbank identifiziert auf dieser monatlich aktualisierten Liste die 20 bis 25 überzeugendsten Kaufempfehlungen aus dem US-Aktienmarkt.
Die Botschaft dahinter ist eindeutig: Investoren messen kapitalintensiven Unternehmen wieder mehr Wert bei. Und das beschränkt sich laut Goldman längst nicht mehr nur auf Rechenzentrumsanlagen, sondern erstreckt sich nun auch auf Energie- und Verteidigungswerte. Ein bemerkenswertes Signal in einem Marktumfeld, das jahrelang von Tech-Titeln dominiert wurde.
Warnung vor schmerzhafter Phase
Gleichzeitig schlägt Goldman aber auch Alarm: Der S&P 500 steht vor einem schwierigen Weg, bevor eine nachhaltige Erholung einsetzen kann. Die Analysten der Bank warnen vor einer fragilen Marktstimmung, volatilen Kapitalflüssen und steigenden Ölpreisen. Hinzu kommen geopolitische Risiken, die den Markt belasten.
Besonders brisant: Saisonale Gegenwinde im März und ein bevorstehendes Buyback-Blackout – die Phase, in der US-Unternehmen vor Quartalszahlen keine eigenen Aktien zurückkaufen dürfen – erhöhen kurzfristig das Rückschlagrisiko. Historische Daten zeigen zwar Chancen nach Ölpreisschocks, doch Goldman warnt vor einem möglichen Rückschlag, bevor sich der Index stabilisiert.
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Novo Nordisk brutal abgestraft
Dass Goldman nicht zimperlich ist, zeigt sich auch bei Novo Nordisk. Nach enttäuschenden Studiendaten zu CagriSema, dem wichtigsten Next-Gen-Kandidaten für Adipositas und Diabetes, hat die Bank radikal eingegriffen. Das Rating wurde von „Kaufen“ auf „Neutral“ gesenkt, das Kursziel drastisch von 400 auf nur noch 260 dänische Kronen gekürzt.
Analyst James Quigley begründet den Schritt mit den schwächeren Phase-3-Daten der REDEFINE-4-Studie. Besonders gravierend: Goldman hat seine Umsatzschätzungen für den Pharmariesen deutlich reduziert. Die Milliardenhoffnungen rund um die GLP-1-Zukunft von Novo Nordisk lösen sich vorerst auf – und Goldman zieht die Konsequenzen konsequent.
Die Botschaft der Bank ist klar: Auf der einen Seite setzt man auf klassische Werte wie Öl und Rüstung, auf der anderen kassiert man überzogene Erwartungen bei enttäuschenden Biotech-Storys gnadenlos ein.
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