Der Wall-Street-Riese Goldman Sachs meldet sich mit klaren Signalen zurück: Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen nimmt wieder deutlich Fahrt auf. CEO David Solomon machte am Dienstag auf der UBS-Finanzkonferenz in Florida unmissverständlich klar, dass die lange erwartete Beschleunigung im Dealmaking nun endlich eingesetzt hat.
Besonders interessant: Der Druck kommt aus einer unerwarteten Ecke. Private-Equity-Firmen und andere Finanzinvestoren stehen zunehmend unter Zugzwang, Kapital an ihre Investoren zurückzugeben, bevor sie neue Fonds auflegen können. „Ob sie den M&A-Markt nutzen oder Unternehmen an die Börse bringen – sie müssen mehr Kapital zurückgeben“, so Solomon. Die Folge: Bewertungsfragen rücken in den Hintergrund, wenn es darum geht, Exits zu realisieren.
Strategische Deals treiben das Geschäft
Doch nicht nur die Finanzinvestoren sorgen für Bewegung. Solomon erwartet, dass die strategischen Übernahmen von Unternehmen „deutlich höher“ ausfallen werden als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. Der Goldman-Chef zeigt sich dabei bemerkenswert zuversichtlich: „Es gibt sehr wenig, was diesen Pfad bei den strategischen Deals wahrscheinlich stören könnte.“
Die Zahlen geben ihm recht: Goldman Sachs sicherte sich 2025 erneut den Spitzenplatz im globalen M&A-Geschäft. Die Bank beriet bei Deals im Gesamtvolumen von 1,48 Billionen Dollar und kassierte dafür Gebühren in Höhe von 4,6 Milliarden Dollar. Zu den Glanzlichtern zählten die 55 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Electronic Arts und Alphabets 32-Milliarden-Zukauf des Cloud-Sicherheitsunternehmens Wiz.
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Starkes Momentum bis 2026
Die Aussichten bleiben vielversprechend. Troy Rohrbaugh, Co-CEO der Commercial & Investment Bank bei JPMorgan Chase, bestätigte auf derselben Konferenz die positive Stimmung: „Die Pipelines, die sich vom Ende 2025 bis 2026 fortsetzen, sehen exzellent aus. Ich denke, es könnte wirklich eines der besseren Jahre sein, die wir seit sehr langer Zeit bei M&A gesehen haben.“
Bereits im Januar hatte Goldman Sachs mit seinen Quartalszahlen die Erwartungen der Wall Street übertroffen – getrieben durch einen Anstieg im Dealmaking und Trading. Das Unternehmen beendete 2025 auf einem Höhepunkt und scheint diesen Schwung nun mit ins neue Jahr zu nehmen.
Einziger Wermutstropfen: Die Hochphase der SPAC-Deals aus der Pandemiezeit 2020/21 wird sich nicht wiederholen. Dafür könnte jedoch eine robuste IPO-Pipeline den Ausgleich schaffen und Goldman Sachs weitere Gebühreneinnahmen bescheren.
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