Der Goldpreis steigt heute um rund 1,6 Prozent auf 4.721 Dollar je Feinunze – und der Auslöser ist klar: US-Präsident Trump hat das Ultimatum gegenüber dem Iran auf den 6. April verschoben. Die kurze Atempause reicht aus, um den Markt zu bewegen.
Ein schwächerer Dollar verstärkt den Effekt. Weil Gold in US-Währung gehandelt wird, macht ein nachgebender Greenback das Edelmetall für internationale Käufer günstiger – und damit attraktiver. Das erklärt einen Teil der heutigen Bewegung.
Erholung nach einem schwachen März
Der Kontext macht den Kursanstieg noch bedeutsamer. Im März verlor Gold mehr als 13 Prozent seines Wertes – der schwerste Monatsverlust seit längerer Zeit. Zeitweise rutschte der Preis in Richtung der Marke von 4.100 Dollar, der RSI signalisierte mit einem Wert von 28 ein stark überverkauftes Niveau. Auf Quartalssicht steht dennoch ein Plus von 7 Prozent.
Strukturell bleibt die Nachfrage robust. Laut World Gold Council stiegen die Netto-Zuflüsse in goldgedeckte ETFs in den ersten beiden Monaten 2026 auf 78 Tonnen – gegenüber 45 Tonnen im Vorjahreszeitraum. Allein im Januar flossen rekordhohe 19 Milliarden Dollar in Gold-ETFs, der stärkste Monat aller Zeiten. Das verwaltete Vermögen erreichte kumulativ 701 Milliarden Dollar.
Auf der Angebotsseite gibt es ein bemerkenswertes Signal: Russland verkaufte im Januar und Februar 500.000 Unzen aus seinen Reserven – erstmals seit mehr als zwanzig Jahren agiert die russische Zentralbank als Nettoverkäufer, um das wachsende Haushaltsdefizit zu finanzieren.
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Die Frist am 6. April
Das nächste entscheidende Datum ist bereits bekannt. Irans Außenminister Abbas Araghchi erklärte, es gebe derzeit „keine Grundlage für Verhandlungen“. Berichten des Wall Street Journal zufolge bereitet sich die UAE darauf vor, den USA und ihren Verbündeten notfalls bei einer militärischen Öffnung der Straße von Hormus zu helfen.
Goldman Sachs hält für April einen Basisfall von 4.500 bis 4.600 Dollar aufrecht, sofern kein Waffenstillstand eintritt. Mittelfristig bleiben die großen Häuser bullish: J.P. Morgan erwartet 6.300 Dollar bis Jahresende, die Deutsche Bank hält an einem Ziel von 6.000 Dollar fest.
Morgen folgen mit den US-Nonfarm Payrolls und der Arbeitslosenquote für März die nächsten wichtigen Datenpunkte – sie könnten die Erwartungen an die Fed-Zinspolitik verschieben und damit direkt auf den Goldpreis wirken.
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